Das heutige Kunsthaus Salzwedel wurde im Januar 1906 als Lyzeum der Stadt Salzwedel eröffnet. Der eindrucksvolle, neogotische Backsteinbau ist ein stadtbildprägendes Einzel- und Kulturdenkmal und befindet sich in der nördlichen Altstadt. Die private Initiative von Bürgern und Künstlern führte 2012 zur Gründung der Kunsttiftung Salzwedel. Zentrales Vorhaben der Initiatoren war es, einen Ort für die Kunst in Salzwedel zu schaffen. Nach aufwändiger, mehrjähriger Sanierung des ehemaligen Schulgebäudes wurde 2015 das Kunsthaus Salzwedel eröffnet. Es zeigt seit Anfang 2016 eine Sammlung expressionistischer deutscher Grafik des Sammlers Gus Kopriva. Das behutsam sanierte Haus ist für Dreharbeiten zu historischen wie zeitgenössischen Stoffen gut geeignet.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach Absprache und unter Berücksichtigung geplanter Veranstaltungen
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache
Nutzung
Restaurant, Atelierräume, Büros, Vereinsräume, Aula als Tagungs- und Veranstaltungsraum, Konzertsaal
Kunsthistorische Baubeschreibung
Das ehemalige Lyzeum der Stadt wurde von 1903-1905 erbaut. Es zeigt sich als wirkungsvoller neogotischer Backsteinbau mit 17-achsiger Fassade in komplizierter Symmetrie und Höhenstaffelung. In allen öffentlichen Bereichen des Hauses (Treppenhäuser, Flure, Aula) wurde die Innengestaltung anhand restauratorischer Befunde rekonstruiert. Das Treppenhaus zeigt sogenannte Vorhangmalerei, die Aula ist der größte Raum des Gebäudes und erstreckt sich über zwei Geschossebenen. In warmen Holztönen gehalten sind hier wesentliche Ausstattungsstücke in der Formensprache von Festsälen des 15. und 16. Jahrhunderts gestaltet: Wandpaneele mit Schablonenmalerei, die Musikempore mit Schnitzereien im Stil des niederdeutschen Fachwerks sowie die Balkendecke mit profilierten Bretteinschüben.
Epoche
Historismus, Neogotik
Inneneinrichtung
Souterrain: neu ausgebaut, Tagungs-und weitere Räume, sanitäre Anlagen
Erdgeschoss: Restaurant und Büroräume in moderner Ausstattung, Eingangshalle mit Säulen und Kreuzgratgewölbe
1. Obergeschoss: zeitgemäße Ausstellungsräume sowohl für die ständige Ausstellung der US-amerikanischen Kopriva-Sammlung als auch für Wechselausstellungen, Aula mit historischer Ausstattung in original Farbstellung der Erbauungszeit (200qm, Deckenhöhe 7 Meter, Fenster nach Süden)
2. Obergeschoss: Verwaltungsräume, Küche und weitere Räume mit neuer Ausstattung, Zugang zur Empore der Aula
Dachgeschoss: Lager und historisches Uhrwerk
Zusätzliche Räumlichkeiten
Es gibt verschiedene Räume, die je nach aktueller Nutzung in individueller Absprache zu Verfügung gestellt werden können.
Erschließung
Sie entspricht im gesamten Haus den Anforderungen moderner öffentlicher Gebäude. Das Haus ist zeitgemäßen Standards entsprechend eingerichtet, Strom- und Wasseranschlüsse sowie sanitäre Anlagen sind vorhanden.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Hauptreppe vom Erdgeschoss bis zum 2. Obergeschoss
Nebentreppen in das Souterrain, zum Dachgeschoss und am Hintereingang
Aufzüge:
8 Personen, 630kg
Parkplätze
Öffentliche Parkplätze befinden sich im Umfeld, zudem gibt es hinter dem Hof des Kunsthauses einen größeren kostenpflichtigen Parkplatz. Weitere Parkplätze in Absprache mit der Stadtverwaltung.
→ Übernachtung
→ Gastronomie
weitere Linkempfehlungen:
www.altmarkkreis-salzwedel.de
www.altmarktourismus.de
www.deutsche-fachwerkstrasse.de/de/index.php
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strassederromanik.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.erlebnisgruenesband.de
weitere Unterkünfte: www.sachsen-anhalt-tourismus.de
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Dietrich von Gruben
Kunststiftung Salzwedel
Vorsitzender des Stiftungsvorstandes
Neuperverstraße 18
29410 Salzwedel
Kontakt vor Ort
Anne Schliephake
Kunststiftung Salzwedel
Assistentin des Vorstandes
Neuperverstraße 18
29410 Salzwedel