Die mächtige gotische und zum Großteil sanierte Kirche befindet sich im nördlichen Stadtzentrum von Gardelegen. Sie besteht aus dem überdachten Kirchenschiff im Osten sowie dem offenen Bereich vor dem mächtigen Westturm. Im überdachten Kircheninnenraum sind an historischen Ausstattungstücken die spätgotische Malerei sowie der Altarstein erhalten. Der offene Bereich mit gotischen Außenmauern und Arkaden verleiht dem Motiv eine wildromantisch fantastische Ausstrahlung, hier ist am Westturm eine Empore angebaut. Die Bereiche sind durch eine große Glaswand verbunden, mit Sichtachsen in beide Richtungen. Die Nikolaikirche ist heute auf Initiative des Kultur- und Denkmalpflegevereins wieder erschlossen und wird kulturell genutzt.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
Anfragen mindestens 3 Monate vorab stellen, April bis Oktober starke Auslastung
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache, Denkmalschutz: Eingriff in Bausubstanz nicht erlaubt
Nutzung
kulturelle Nutzung durch den Verein für Kultur- und Denkmalpflege Gardelegen und Umgebung e.V.
Kunsthistorische Baubeschreibung
Das heutige Ercheinungsbild der Kirche wird durch den romanischen Ursprunsgbau einer Saalkirche mit querrechteckigem Westturm, Schiff, Chor und Apsis aus Backstein vom Ende des 12. Jahrhunderts sowie dem gotischen Chor, Mittelschiff und neuem Turm, welche zwischen 1300 und 1500 entstanden, geprägt. Als Ersatz für die zerstörte Wölbung der Decke wurde eine Holzdecke mit Bürgerwappen aus dem 16. Jahrhundert eingebaut. Nach der Zerstörung wurden der romansiche Triumphbogen sowie das romanische Glockengeschoß mit den Doppelarkaden als Teil der einzelnen Bauphasen freigelegt.
Epoche
Romanik, Gotik
Inneneinrichtung
Im überdachten Kircheninnenraum befinden sich spätgotische Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert, ein Altarstein sowie flexible Bestuhlung. Der Boden wurde mit Fliesen befestigt. Die erhaltenen Ausstattungsgegenstände der Kirche sind in der Gardelegener Marienkirche untergebracht. Im nordöstlichen Teil befindet sich die Gruft der Familie von Alvensleben. Die Nebenräume werden als Aufenthalts- und Lagerräume genutzt.
Zusätzliche Räumlichkeiten
Nebenräume können genutzt werden
Erschließung
Wasseranschlüsse sowie sanitäre Anlagen sind vorhanden, die Starkstromanschlüsse sind neu gelegt und entsprechen Standards für Veranstaltungen. Ein kommunlaler Baustromverteiler steht nahe der Kirche, Nutzung in Absprache mit der Stadtverwaltung. Es gibt keine Heizung.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Aufzüge:
Parkplätze
Vor dem Objekt befindet sich am Holzmarkt ein großer öffentlicher Parkplatz mit ausreichend Stellplätzen für Pkw und Busse, Nutzung in Absprache mit der Stadtverwaltung.
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Anette Bernstein
Kultur- und Denkmnalpflegeverein Gardelegen
Am Burgwall 10
39638 Gardelegen
Kontakt vor Ort
Anette Bernstein
Kultur- und Denkmnalpflegeverein Gardelegen
Am Burgwall 10
39638 Gardelegen