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Ring-Café Leipzig

Ring-Café Leipzig

© MDM / Katja Müller

Saal, Blick Richtung Bar

Saal, Blick Richtung Bar

© MDM / Katja Müller

Foyer im EG, Treppe zum Saal

Foyer im EG, Treppe zum Saal

© Uwe Riemer

Nachkriegsarchitektur Stalinistische Architektur Freizeit Nachtleben Tanz- und Ballsäle

Das Ring-Café befindet sich auf zwei Etagen im Mittelteil des geschwungenen Baukörpers der "Ringbebauung", dem wohl markantesten Gebäudekomplex stalinistischer Baukunst in Leipzig. Das Ensemble des Tanzcafés besteht aus einem Foyer im Erdgeschoss und aus dem Festsaal mit einer angeschlossenen, weiträumigen Terrasse sowie einer Bar im 1. OG. Eine gewendelte Treppe mit kunstgeschmiedetem Geländer verbindet die Etagen miteinander. Bundesweit einmalig ist das weitgehend erhaltene historische Interieur aus seiner Entstehungszeit in den 1950er Jahren. Zur reichen Wirkung der Ausstattung tragen Naturstein, Spiegel, Hinterglasmalereien und Intarsien bei. Von der Terrasse aus bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf die Leipziger Innenstadt.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

Termin-Veranstaltungen; nach vorheriger Absprache

 

Einschränkungen (räumlich):

nach vorheriger Absprache

Nutzung

breites Angebot an kulturellen Veranstaltungen; Raumvermietung für gesellschaftliche Veranstaltungen, Familienfeiern, Seminare, Tagungen etc.; gastronomischer Service

Kunsthistorische Baubeschreibung

Die Ringbebauung am Roßplatz ist eine denkmalgeschützte, 7- bis 9-geschossige Wohn- und Geschäftsanlage am Leipziger Innenstadtring. Der imposante Komplex wurde im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg von 1953 bis 1955 durch ein Planerkollektiv unter der Leitung von Rudolf Rohrer errichtet. Der geschwungene Baublock ist ein moderner und dekorativer "Palast für das Volk" im Sinne der "nationalen Bautradition" der DDR. Die Gestaltung der Fassade folgt jedoch auch der Leipziger Barockbautradition.

Zwei turmartige Baukörper gliedern das Roßplatzensemble in der Horizontalen. Die verputzte Fassade erhält ihre charakteristische Prägung durch Erker, Balustraden, Kalkstein-, Travertinelemente sowie im Mittelbau durch die vorgezogene Terrasse des Ring-Cafés über der Arkadenzone sowie die Loggia mit Figuren von Alfred Thiele und Rudolph Oelsner. Unter den Arkaden befinden sich verschiedene Gewerbeflächen. 1998/99 erfolgte die behutsame Sanierung der Ringbebauung mit detailgetreuer Erneuerung und dem Einbau umweltschonender Haustechnik.

Epoche

Nachkriegsarchitektur, Stalinistische Architektur

Inneneinrichtung

Saal und Bar sind noch original im Ambiente der 1950er Jahre erhalten. Das verspielte, doch festliche Interieur mit Wandverkleidungen aus Travertin, zahlreichen Spiegeln und Marmorflächen, Hinterglasmalereien, Intarsien, reich verzierten Lampen, Gittern und Geländern sowie einem riesigen, schmiedeeisernen Kronleuchter im Foyer lassen Anklänge an den Barock erkennen. Eine breite, geschwungene Treppe führt von Foyer zum Saal und der Bar im 1. OG.

Saal:
Schwungtüren, Glasdekorsäulen, mythologische Wandbilder, Teppichboden verlegt, Tanzfläche von etwa 100 qm in der Mitte des Saals auf Parkett;

Bar:
geschwungener und verspiegelter Tresen, holzverkleidete Wand mit mythologischen Motiven, Mittelsäule mit Sternenhimmel, Teppichboden

Zusätzliche Räumlichkeiten

nach vorheriger Absprache:
3 Räume direkt am Saal (1 Raum ca. 40 qm, 1 Raum ca. 6 qm und 1 Raum ca. 16 qm);
gefliester Bereich für das Catering mit Geschirr für ca. 100 Personen;
Garderobe, Wirtschaftseingang für Cateringanlieferung

Erschließung

Normal- und Starkstromanschlüsse, sanitäre Einrichtungen und Wasseranschluss sowie Wlan vorhanden

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

große gewendelte Treppe vom EG zum 1. OG,


Hintertreppe/Treppenhaus mit Zugang zum Saal,


Hintertreppe/Treppenhaus mit Zugang zum Küchen-und Sanitärbereich des Festsaales

 

Aufzüge:

kein Aufzug vorhanden

Parkplätze

Be-und Entladezone Pkw und Lkw unmittelbar vor dem Haupteingang;

Parkplätze: in der Tiefgarage am Augustusplatz, im Parkhaus Sternwartenstraße sowie in anliegenden Straßen, u. a. Roßplatz, Auguste-Schmidt-Straße, Goldschmidtstraße

Erfahrungen mit Dreharbeiten

Spielfilme, TV-Produktionen u. a.:
Youri (2025)
Deutschland89 (2019)
Fenster zum Sommer (2010)
Carlos – Der Schakal (2010)
An die Grenze (2006)
Was nützt die Liebe in Gedanken (2004)
Hunger auf Leben (2003)
MDR-Tatort

sowie Dokumentarfilm-Produktionen, redaktionelle Beiträge u. a.:
MDR – Redaktionelle Beiträge zur DDR-Mode (2011)
Dreharbeiten zur DDR-Mode-Gala (Februar 2012)

Lage

Ring-Café Leipzig

Roßplatz 8/9
04103 Leipzig

Kontakt

Ring-Café Leipzig
Roßplatz 8/9
04103 Leipzig

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Birgit Heßler
Ring-Café GmbH
Geschäftsführerin

Roßplatz 8/9
04103 Leipzig

T: +49 (0) 341 3085111
info@ring-cafe-leipzig.de

Kontakt vor Ort

Birgit Heßler
Ring-Café GmbH
Geschäftsführerin

Roßplatz 8/9
04103 Leipzig

T: +49 (0) 341 3085111
info@ring-cafe-leipzig.de

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