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Sächsisches Industriemuseum - Tuchfabrik Gebr. Pfau

Sächsisches Industriemuseum - Tuchfabrik Gebr. Pfau

© Zweckverband Sächsisches Industriemuseum - Tuchfabrik Gebr. Pfau

Tuchfabrik Gebr. Pfau, Webereigebäude

Tuchfabrik Gebr. Pfau, Webereigebäude

© MDM/Jana Graul

Tuchfabrik Gebr. Pfau, Webereigebäude

Tuchfabrik Gebr. Pfau, Webereigebäude

© MDM/Jana Graul

Jahrhundertwende Gründerzeit Bauten für Industrie und Handel Industrie Industriehallen

Der gesamte Gebäudekomplex der ehemaligen Textilfabrikation steht exemplarisch für die Industriearchitektur von 1880 bis 1930. Die denkmalgeschützten Gebäude der Tuchfabrik der Gebrüder Pfau beherbergen originale Maschinen für die klassische Streichgarnproduktion, so dass der komplette Tuchfertigungsprozess nachgestellt werden kann. Die Maschinen stammen größtenteils aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das Interieur wie Lampen, Tische, Stühle und Schränke aus Zeiten der DDR. Ehemalige Mitarbeiter des Betriebes führen die Maschinen sachkundig vor und erläutern die einzelnen Produktionsabläufe.

Eine 360°-Tour vermittelt einen ersten Eindruck vom Innenbereich der Location (Zwirnerei, Krempelei, Spinnerei, Webereisaal).

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

keine generelle, aber immer in Absprache mit dem Museum

 

Einschränkungen (räumlich):

keine generelle, aber immer in Absprache mit dem Museum

Nutzung

Museum

Kunsthistorische Baubeschreibung

Zum Museum gehören die Gebäude der Verwaltung, Spinnerei, Weberei, Färberei, Wäscherei sowie Kessel- und Maschinenhaus. An diesen Gebäuden lässt sich die typische Industriebauweise zwischen 1885 und 1912 nachvollziehen. Die Gebäude wurden mit Ziegelsteinen gebaut und sind teilweise verputzt. Das Verwaltungsgebäude mit Dachgeschoss entstand 1911 und wird heute als Archiv genutzt. Das 1885 erbaute eingeschossige Kesselhaus hat einen achteckigen, 42 m hohen Schornstein. Das Spinnereigebäude von 1910 ist ein dreigeschossiger Fabrikbau mit einem stark gebrochenen Mansarddach und großen Fenstern zur Ausnutzung des Tageslichts. Nach dem Brand von 1899 wurde das zerstörte Webereigebäude dreigeschossig mit Flachdach wiederaufgebaut. Webereigebäude, Maschinenhaus, Färberei- und Wäschereigebäude, Wolllager und Luftschutzgebäude sind miteinander verbunden.

Epoche

Jahrhundertwende, Gründerzeit

Inneneinrichtung

Die Hallen und Säle der Werksgebäude sind noch so eingerichtet wie zur Schließung der Fabrik 1990. Im Spinnereigebäude befinden sich die Säle der Wolferei, Krempelei, Spinnerei und Facherei mit den dazugehörigen Maschinen (Reiß- und Mischwolf, Krempelsätze, Spinnmaschinen). Die Zwirnerei, Webereivorbereitung (Spulen und Schären, Kartenschlagen und Schnüren) sowie die Weberei befinden sich im Webereigebäude. Im Websaal stehen an den Fensterfronten die Webstühle. Im Anbau des Gebäudes befinden sich Wäscherei und Färberei mit großen Waschmaschinen, Schleudern und Färbemaschinen. Maschinen zum Walken, Rauhen, Scheren und Aufwickeln stehen im Erdgeschoss des Webereigebäudes. Der größte Teil des Maschinenbestandes stammt aus der Zeit vor 1945. Spinnmaschinen und Webstühle sind von der Rich. Hartmann AG (Chemnitz) und die Appreturmaschinen von Kettling & Braun (Crimmitschau). Nach 1945 fand keine grundlegende Modernisierung mehr statt. Lediglich einzelne Maschinen von C.F. Schwalbe (Werdau), Rudolph Voigt (Chemnitz) und Carl Hamel AG (Chemnitz) wurden neu erworben. Lampen, Tische, Stühle und Schränke sind im DDR-Stil erhalten. Seit Mitte 2018 elektrische Vorführung einer Dampfmaschine im Maschinenhaus.

Zusätzliche Räumlichkeiten

im Museum nach Absprache;
Unterkünfte siehe Gastgeberverzeichnis der Stadt Crimmitschau

Erschließung

Strom- und Wasseranschlüsse, sanitäre Einrichtungen sowie Telefon vorhanden

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

Treppenbreite in Gebäuden bis 1,50 m

 

Aufzüge:

Lastenaufzüge für den Maschinentransport im Spinnerei- und Webereigebäude

Parkplätze

auf dem Werksgelände sowie in der Leipziger Straße und Sahntalstraße

laufender Betrieb einer Textilfabrik kann nachgestellt werden, alle Maschinen sind noch funktionsbereit

Erfahrungen mit Dreharbeiten

sind vorhanden, u.a.:
Etwas ganz Besonderes (2024)
Schwere Arbeit - leichte Stoffe: Textilgeschichte aus Crimmitschau (2020; MDR-Reihe: Der Osten - Entdecke, wo du lebst)
Der Krieg und ich - Kindheit im Zweiten Weltkrieg (2017)
Unterwegs in Sachsen (2012)
Damals in der DDR (2006)

Lage

Sächsisches Industriemuseum - Tuchfabrik Gebr. Pfau

Leipziger Straße 125
08451 Crimmitschau

Kontakt

Sächsisches Industriemuseum - Tuchfabrik Gebr. Pfau
Leipziger Straße 125
08451 Crimmitschau

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Dr. Birthe Hemeier
Sächsisches Industriemuseum - Tuchfabrik Gebr. Pfau
Museumsleiterin

Leipziger Straße 125
08451 Crimmitschau

T: +49 (0) 3762 766716
kontakt@tuchfabrik-crimmitschau.de

Kontakt vor Ort

Petra Prade
Sächsisches Industriemuseum - Tuchfabrik Gebr. Pfau
Sekretariat Verwaltung

Leipziger Straße 125
08451 Crimmitschau

T: +49 (0) 3762 931939
kontakt@tuchfabrik-crimmitschau.de

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