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Schloss Goseck, Schlosskirche

Schloss Goseck, Schlosskirche

© MDM / Konstanze Wendt

Schlosskirche, Blick zu Empore und Orgel

Schlosskirche, Blick zu Empore und Orgel

© MDM / Konstanze Wendt

Schlosskirche, Blick zu Empore und Orgel

Schlosskirche, Blick zu Empore und Orgel

© MDM / Konstanze Wendt

Romanik Barock Historismus Herrschaftsbauten Schlösser

Hoch über dem Saaletal bei Naumburg liegt auf einem Steilhang Schloss Goseck, dessen heutiges Erscheinungsbild vor allem auf den Ausbau im 16. und 17. Jahrhundert zurückgeht. Für die in sich geschlossene Anlage ist seit 1998 direkt vor Ort der Schloss Goseck e.V. tätig: Open air Veranstaltungen, Konzerte und Kinovorführungen ziehen zahlreiche Besucher in das Europäische Musik- und Kulturzentrum. Für Übernachtungen steht eine Herberge mit 20 Betten zur Verfügung. Ganz in der Nähe wurde 2003 bei einer Lehrgrabung das vielbeachtete "Sonnenobservatorium" von Goseck durch Archeologen entdeckt, dessen Informationszentrum ebenfalls auf dem Schloss zu finden ist. Weiter Bilder und Informationen unter Schloss Goseck (außen) .

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

von April bis Oktober sind die Wochenenden zumeist mit Veranstaltungen belegt, am letzten Septemberwochenende findet jährlich das Gosecker Schlosskonzert statt. → Veranstaltungsplan

 

Einschränkungen (räumlich):

nach Absprache und in Abhängigkeit vom Stand der Sanierungsarbeiten

Nutzung

Herberge, Konzerte, Kino, Musikproduktionen, Schloss-Schenke, Informationszentrum "Sonnenobservatorium Goseck"

Kunsthistorische Baubeschreibung

Die Burg Goseck wurde bereits im 9. Jahrhundert erwähnt. Nachweislich begann der Bau einer Kirche mit Krypta und dem Klostergebäude 1041. Hiervon zeugen unterirdische Gänge und spätromanische Spitzbögen. Die Turmkapelle aus dem 13. Jahrhundert hat ein Kreuzgewölbe. Bauhistorisch bedeutsam ist das vermutlich älteste überlieferte Tympanon aus dem 11. Jahrhundert, ein Giebeldreieck, welches wahrscheinlich im 17. Jahrhundert in der Turmkapelle eingebaut wurde. Der Umbau zur Schlossanlage fand im 16. und 17. Jahrhundert statt, Kalksandstein ist das wesentliche Baumaterial. Bemerkenswert ist ein im Jahre 1840 gepflanzter Gingko-Baum, der im Schlosshof steht. Zwischen 1953 und 1956 wurde das Schloss wiederhergestellt und seit 1997 gibt es kontinuierliche Sicherungs- und Sanierungsarbeiten.

Epoche

Romanik, Barock, Historismus

Inneneinrichtung

Aus der Romanik befinden sich unter dem Schloss verzweigte und verwinkelte Gänge, Gewölbe sowie die Krypta. Die Turmkapelle aus dem 13.Jh. ist sehr schlicht und hat ein Kreuzgewölbe. Spätromanische Spitzbögen gibt es in den unterirdischen Gängen. Ein Raum mit Originalholzdecke aus dem Jahr 1638 wurde zu DDR-Zeiten (1970) eingerichtet. Die wenigen zugänglichen Räume sind alle sehr schlicht, ohne Verzierungen und Schmuck. Herberge, Café sowie Informationszentrum sind zeitgemäß ausgestattet.

Zusätzliche Räumlichkeiten

Es gibt einige zusätzliche Räume in der Herberge auf dem Gelände: 20 Betten in 5 Zimmern sowie einer Dusche und zwei Toilletten auf dem gemeinsamen Flur.

Erschließung

Stark- und Normalstromanschlüsse sind ausreichend vorhanden, ebenfalls Wasseranschlüsse sowie sanitäre Anlagen. Es gibt eine seperate ISDN-Leitung für längere Aufenthalte.

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

Die Treppen im Kellergeschoss sind 1,20 m breit, in den übrigen zugänglichen Etagen 1,50 m breit. Der kleine Zugang zur Turmkapelle ist sehr schmal.

 

Aufzüge:

 

Parkplätze

Parkplätze für PKW, LKW und Busse sind im Umfeld ausreichend vorhanden.

Von der Saaleseite hat man einen besonders urwüchsigen Blick den Felsen hoch auf die Burg - empfehlenswert. Dort geht ein nicht gepflasterter Weg den Fels entlang.

Übernachtungen in der Region

weitere Linkempfehlungen:
www.strasse-der-romanik.net
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.blaues-band.de/saale/index.php
www.vereinigtedomstifter.de
www.saale-unstrut-tourismus.de
www.himmelswege.de
Unterkünfte: www.sachsen-anhalt-tourismus.de

Erfahrungen mit Dreharbeiten

"Schatten über Notre Dame", DEFA, DFF, 1966
"Romeo und Julia auf dem Dorfe", DEFA-Studio für Spielfilme, 1983
"Wege übers Land", Teil 3, DFF, 1968
"Wahlverwandtschaften", DEFA, 1974
"Black Death", Egoli Tossel, 2009

Lage

Schloss Goseck (innen)

Burgstraße 53
06667 Goseck

Kontakt

Schloss Goseck (innen)
Burgstraße 53
06667 Goseck

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Jörg Peukert
Kulturstiftung Sachsen Anhalt | Schloss Neuenburg
Museumsdirektor Schloss Neuenburg

Schloss 1
06632 Freyburg

T: +49 (0) 34464 35534
joerg.peukert@kulturstiftung-st.de

Kontakt vor Ort

Robert Weinkauf
Schloss Goseck e.V.
Stellvertretender Vorsitzender

Burgstraße 53
06667 Goseck

T: +49 (0) 3443 3482580
brief@schlossgoseck.de

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