Das zwischen Zerbst und Magdeburg gelegene Schloss Leitzkau gilt als bedeutendster Schlossbau der Spätrenaissance im Gebiet der mittleren Elbe. Den Grundstein bildete die im 12. Jahrhundert geweihte Prämonstratenser-Stiftskirche Sancta Maria in Monte. Die Anlage besteht heute aus der Stiftkirche, dem Neuhaus und dem Schloss Hobeck. Die Großartigkeit des Ursprungsbaus der Basilika wird durch das, wenn auch nur teilweise erhaltene, große Querschiff, das Hauptschiff und den Westbau deutlich. Das Klausurgebäude des 1534 säkularisierten Stiftes wurde ab 1564 zu einem Schloß des Freiherrn Hilmar von Münchhausen umgebaut.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach den Richtlinien der Kulturstiftung
Einschränkungen (räumlich):
nach den Richtlinien der Kulturstiftung
Nutzung
Verwaltungsgebäude der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Vermietung
Kunsthistorische Baubeschreibung
Die Stiftskirche Sancta Maria in Monte wurde von 1140 bis 1155 aus Grauwacke-Bruchsteinen errichtet. Sandstein wurde nur für Basen, Kämpfer und Kapitelle verwendet. Die Kirche war eine dreischiffige Basilika mit einfachem Stützwechsel. Das ungewöhnlich breite Querhaus ist heute vermauert und dient als Speicher. Von den Westtürmen ist noch der südliche Turm bis zum Glockengeschoss erhalten. Die Raumproportionen im Inneren sind bewußt breitlagernd und schwer gehalten. Schloss Neuhaus wurde nach 1564 aus dem westlich gelegene Klausurgebäude in ein dreigeschossiges Schloss mit Zwerchgiebeln, rundem Treppenturm und reichverziertem Portal umgebaut. Schloss Hobeck stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die gesamte Schlossanlage erscheint bis heute im Stil der Weserrenaissance.
Epoche
Romanik, Renaissance
Zusätzliche Räumlichkeiten
Räume können nur nach Absprache vermittelt werden.
Erschließung
Normalstrom- und Wasseranschluss sowie sanitäre Anlagen sind vorhanden.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Basilika: an Mauer max. 1,00 m
Aufzüge:
Parkplätze
Direkt vor dem Schloss befindet sich ein sehr großer Parkplatz für mindestens 60 Pkw, Lkw und Busse.
Linkempfehlungen:
www.lkjl.de
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strassederromanik.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
www.regionmagdeburg.de
www.elberadweg.de/elberadweg-entdecken/ganze-strecke
weitere Unterkünfte: www.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrungen mit Dreharbeiten
"Die Päpstin", Constantin Film Produktion GmbH, 2008
"Mätressen - Die geheime Macht der Frauen", LE Vision Film- und Fernsehproduktion GmbH, 2005
"Biberspur", DEFA, 1984
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Jana Zucker
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt | Liegenschaften
Am Schloss 4
39279 Gommern