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Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg

© Schlösserland Sachsen / Sylvio Dittrich

Schloss Moritzburg, Haupteingang, Südseite

Schloss Moritzburg, Haupteingang, Südseite

© Schlösserland Sachsen / Sylvio Dittrich

Schloss Moritzburg, Haupteingang, Südseite

Schloss Moritzburg, Haupteingang, Südseite

© MDM / Claudia Weinreich

Barock Sächsischer Barock Herrschaftsbauten Schlösser

Das Moritzburger Schloss liegt eingebettet in eine idyllische, künstlich geschaffene Teichlandschaft, die zu den bevorzugten Jagdgebieten des sächsischen Hofes gehörte. Das 1723-36 unter August dem Starken zum barocken Jagdschloss umgebaute und erweiterte Anwesen war ursprünglich ein Jagdhaus aus dem 16. Jahrhundert, errichtet unter Kurfürst Moritz von Sachsen. Der vierflügelige Zentralbau verfügt über vier markante runde Ecktürme und steht weithin sichtbar auf einer Terrasse inmitten einer aufgeschütteten Teichinsel. Neben zahlreichen Sandsteinskulpturen und barockem Fassadenschmuck, die den äußeren Schlossbau bestimmen, sind im Inneren Räume und Säle mit kostbar bemalten Ledertapeten, Einrichtungsgegenständen des 18. Jahrhunderts, Geschirren, Möbeln und Jagdtrophäen erhalten.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

bei Museumsbetrieb Mo/Di-So 10-18.00 Uhr, siehe unten: "Erfahrungen mit Dreharbeiten"

 

Einschränkungen (räumlich):

Museumsräume sind nicht beheizbar, Beräumung der Säle ist mit hohem Aufwand verbunden, einige Museumsräume sind nicht für Dreharbeiten geeignet

Nutzung

Museum mit Dauer- und Sonderausstellungen (alljährliches Highlight: Winterausstellung "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", Stand 2/2025 mit bislang 1,5 Millionen Besuchern), Gastronomie, Konzerte, Veranstaltungen, Vermietung

Kunsthistorische Baubeschreibung

symmetrischer Schlossbau mit vier runden Ecktürmen, die durch einen Mitteltrakt sowie acht Verbindungsflügel zusammengehalten werden;
an der Westseite Kappellenanbau mit als Speisesaal genutztem Pendant auf der Ostseite;
die das Schloss umgebende Sandsteinterrasse mit geschwungenen Treppenaufgängen und Ballustraden, geschmückt durch Vasen, Putten und Figuren in Motiven der Jagd und des Fischfangs;
jeweils an der Nord- und Südseite bilden die vorgesetzten Ecktürme Ehrenhöfe;
die Mittelachsen des Kernbaus sind durch Portale hervorgehoben, des Weiteren Balkons und Überdachungen;
illusionistische Fassadenbemalung mit Pilasterarchitekturen und Felderungen, ursprünglich in ocker auf weißem Grund;
die Dachformen reichen von Welscher Haube auf den Türmen bis hin zu Walmdächern, das Kapellendach ist geschweift und trägt einen Dachreiter

Epoche

Barock, Sächsischer Barock

Inneneinrichtung

Das Innere des Schlossbaus beherbergt zahlreiche, originalgetreu restaurierte Räume, zu den wichtigsten und repräsentativsten zählen der Monströsensaal, der Billardsaal, der zweigeschossige Steinerne Saal, der Speisesaal sowie die an der Südseite des Erdgeschosses befindliche Eingangshalle und die Schlosskapelle. Die museal genutzten Räume und Gänge zeigen den weltweit größten Bestand bemalter Ledertapeten, zudem ist oftmals die Innenausmalung der Räume erhalten. Kostbare Barockmöbel, insbesondere aus dem Dresdner Residenzschloss, sind ausgestellt, darunter ein Billardtisch aus dem 18. Jahrhundert. Eine Porzellansammlung zeigt Geschirre aus Japan, Meißen, China. Weitere Ausstellungsstücke bilden Sänften, Kutschen, Jagdutensilien und -trophäen, darunter zahlreiche Rothirsch- und Dammwildgeweihe.

Zusätzliche Räumlichkeiten

nach Absprache, muss situativ erfragt werden

Erschließung

Starkstrom- und Wasseranschlüsse vorhanden und nutzbar, eigene Trafostation im Haus, detaillierte Angaben über die Haustechnik zu erfragen

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

2 breite Treppenaufgänge für Materialtransport vorhanden, weitere Nebentreppenhäuser in den Rundtürmen

 

Aufzüge:

kleiner Fahrstuhl (hauptsächlich für Rollstuhlfahrer) vorhanden, der vom Sockelgeschoss bis in das 2. OG fahren kann (insgesamt 4 Etagen)

Parkplätze

Zufahrt zum Schloss durch Brücken begrenzt (7 t), hauseigener Dienstparkplatz mit 25 Stellplätzen, für Lkw geeignet, weiterhin großer öffentlicher, kostenpflichtiger Parkplatz vor der Schlossauffahrt

Restauratoren und Museologen stehen als Experten zur Verfügung

Erfahrungen mit Dreharbeiten

sind vorhanden, u.a.:
King's Land (AT: The King's Land; 2022)
3 Engel für Charlie (AT: Silver Cloud; 2018)
Eine Prinzessin zum Verlieben (2004)
Sachsens Glanz und Preußens Gloria (1983)
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1972)
Sechse kommen durch die Welt (1971)

Die Schlossverwaltung steht Dreharbeiten offen gegenüber und kompetent zur Seite.
Beachtet werden müssen vor allem Auflagen hinsichtlich des Raumklimas, der Lichtstärke etc.
An- und Abbauten von Einrichtungsgegenständen können nur nach sorgfältiger Absprache genehmigt werden.
In der Vergangenheit wurden hierzu bisher stets flexible Lösungen gefunden.
Dreharbeiten sollten möglichst außerhalb der Öffnungszeiten des Schlosses (Mo/Di - So 10-18 Uhr) stattfinden.
Im Federzimmer sind generell keine Dreharbeiten gestattet.

Lage

Schloss Moritzburg

Schloss Moritzburg
01468 Moritzburg

Kontakt

Schloss Moritzburg
Schloss Moritzburg
01468 Moritzburg

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Kontakt Drehgenehmigung

Dr. Dominique Fliegler
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Schloss Moritzburg
Schlossleiterin

01468 Moritzburg

T: +49 (0) 35207 87310
moritzburg@schloesserland-sachsen.de

Kontakt vor Ort

Dr. Dominique Fliegler
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Schloss Moritzburg
Schlossleiterin

01468 Moritzburg

T: +49 (0) 35207 87310
moritzburg@schloesserland-sachsen.de

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