Das ungewöhnliche Schloss mit Gestaltungselementen verschiedener Epochen steht in einem sehr reizvollen und gepflegten Park. Die gesamte Anlage vermittelt den Eindruck eines Märchenschlosses, was auch der Intention des Bauherren Naumann, der das jetzige Erscheinungsbild prägte, entsprach. Im Innern gibt es diverse Ausstellungsbereiche, teils mit wertvollem Inventar wie Originalmaschinen der Posamentenindustrie. Der Rittersaal im neogotischen Stil dürfte für Filmproduktionen besonders interessant sein. Vor allem die verzierte Balkendecke und die Holzvertäfelung an den Wänden sorgen für eine besondere Raumwirkung. Aber auch die verschiedenen Zugänge, inklusive des Austritts, der einen Blick auf den großen Schlossteich ermöglicht, bieten Optionen für Inszenierungen.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
musealer Betrieb
Einschränkungen (räumlich):
museale Einrichtungen
Nutzung
Museum
Kunsthistorische Baubeschreibung
Schloss:
schmaler, sehr hoher Bruchsteinbau mit steilem Satteldach und zierlichem Treppenturm, mittelalterlicher Gesamteindruck, im Innern drei große Säle übereinander;
Herrenhaus:
dreigeschossiger Bau aus dem 17./18. Jahrhundert über äußerst unregelmäßigem Grundriss;
Schlosspark:
englischer Landschaftsgarten mit zwei Teichen,
botanische Besonderheiten: über 30 teils seltene Baumarten, Naturdenkmal 750-jährige Schlosslinde, flächendeckende Frühjahrsblüher (Scilla und Märzenbecher), ehemaliger Standort der Naumannschen Landmaschinenfabrik
Epoche
Gotik, Renaissance, Barock, Historismus, Neogotik
Inneneinrichtung
Rittersaal:
prachtvolle Balkendecke mit geometrischen Mustern und floralen Motiven und Wandvertäfelung (vom Elterleiner Holzbildhauer Constanin Bach) aus dem 19. Jahrhundert; Kaminattrappen, aufwändige Ausstattungen in den Türbereichen (z.B. goldenes Bogenfeld mit Rankenmalerei und in gotischer Minuskel verfasster Inschrift an der Altantür);
verschiedene Ausstellungsbereiche:
Großes Gewölbe mit Kräuterlikörschauwerkstatt, Posamentenschauwerkstatt mit Produktionsstrecke vom Garn bis zum fertigen Posament, zum Beispiel noch funktionsfähiger Perl-Bandwebstuhl aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, Möbelzimmer, Naumann-Raum mit Modell der Landmaschinenfabrik C.F. Naumann (Betrieb 1889-1918), Zentrum für Wald- und Wildgeschichte, Sammlung Erzgebirgischer Landschaftskunst
Zusätzliche Räumlichkeiten
nach individueller Absprache
Erschließung
Strom- und Wasseranschlüsse sowie sanitäre Anlagen vorhanden
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Aufzüge:
Parkplätze
verschiedene Parkflächen vorhanden
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Conny Göckeritz
Stadtverwaltung Schlettau
Bürgermeisterin
Markt 1
09487 Schlettau
Kontakt vor Ort
Conny Göckeritz
Stadtverwaltung Schlettau
Bürgermeisterin
Markt 1
09487 Schlettau