Der Schlosspark am Pillnitzer Elbufer spiegelt nahezu lückenlos die Geschichte der Gartenbaukunst wider. Ausgehend vom barocken Lustgarten mit Fontäne und geometrisch ausgerichteten Blumenrabatten über die Heckenquartiere aus dem 18. Jahrhundert, den weitläufigen englischen Landschaftspark bis hin zum chinesischen Garten mit Teich und chinoisem Pavillon sind fast alle Gartenbaustile vertreten. Von der einstigen Sichtachse einer bis nach Dresden geplanten Allee sind heute noch die Maille-Bahn, benannt nach einem beliebten Spiel des Rokoko, und die Kastanienallee erhalten. Komplettiert werden die einzelnen Gartenabschnitte über bauliche Hinzufügungen wie dem Palmenhaus oder der Orangerie. Einen weiteren Höhepunkt bildet die Pillnitzer Kamelie aus dem 18. Jahrhundert, die nur mittels eines eigens konstruierten, transportablen Glashauses überwintern kann.
siehe auch Location Guide-Eintrag Schloss Pillnitz (außen)
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
Herbst/Winter problematisch, Sept-Mai Orangerie geschlossen
Einschränkungen (räumlich):
Schlossgarten ist nicht abzusperren, muss öffentlich zugänglich bleiben
Nutzung
öffentliche Parkanlage, Veranstaltungen, Konzerte etc.
Kunsthistorische Baubeschreibung
Der Schlosspark besteht aus mehreren Gartenabschnitten, die sich in ihrer Architektur stark voneinander unterscheiden. Der barocke Lustgarten als verbindender Bereich zwischen Neuem Palais, Berg- und Wasserpalais mit zentraler Fontäne und Blumenrabatten. Heckenquartiere rechts und links der Hauptallee (Maille-Bahn) ebenfalls mit Blumenrabatten und thematisch gegliederten Bepflanzungen durch seltenere Buscharten. Weitläufiger englischer Landschaftsgarten mit verschlungenen, zu einem Teich führenden Pfaden und Wegen. Am nördlichen Ufer des Teiches befindet sich ein malerisch gelegener Pavillon, der einem römischen Tempietto nachempfundenen ist. Der Chinesische Garten weist großflächigere Rasenstücke und einfachere Wegstrukturen auf. Am Westufer des nahezu ebenmäßig quadratisch angelegten Teiches liegt ein kleiner, pagodenförmiger Pavillon, dessen Bau eng an einen Stich von William Chambers aus dem Jahre 1753 angelehnt wurde. Zwischen Englischem und Chinesischem Garten führt der Garten entlang der berühmten Pillnitzer Kamelie samt ihrem transportablen Glashaus, der Orangerie und dem angrenzenden Koniferenhain sowie dem Palmenhaus aus der Mitte des 19. Jhs.
Epoche
Barock
Zusätzliche Räumlichkeiten
nach Absprache in den Schlossräumen bzw. in den Sommermonaten in der Orangerie einzurichten;
Hotelzimmer im benachbarten Schlosshotel Pillnitz, weitere Unterkünfte über das Buchungssystem der Dresden Information
Erschließung
Starkstromanschlüsse vorhanden, nach Absprache Wasseranschlüsse und sanitäre Einrichtungen nutzbar
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
größtenteils ebenerdig, keine relevanten Treppen
Aufzüge:
Parkplätze
auf dem Schlossgelände und im Park keine Fahrzeuge erlaubt, Kleinbusse und Kleintransporter nur in Ausnahmefällen zum Be- und Entladen möglich, kostenpflichtiger Pachtparkplatz vor dem Gelände, einige kostenfreie Stellflächen in der Umgebung;
2 E-Ladesäulen auf dem Parkplatz Leonardo-da-Vinci-Straße
Archivmaterial über Ansprechpartner Drehgenehmigung einzusehen;
weiteres Material zum Schloss Pillnitz im Stadtarchiv Dresden sowie im Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden vorhanden
Erfahrungen mit Dreharbeiten
vorrangig Aufnahmen für TV-Unterhaltungssendungen, u. a. ZDF-Konzerte, Traumreisen,
in der Vergangenheit aber auch TV-Produktionen, u. a.:
WaPo Elbe - Geheimnisvolle Insel (Staffel 1, Folge 4; 2022)
MDR Tatort
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Antje Heinze
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Schloss & Park Pillnitz
Marketing/Öffentlichkeitsarbeit
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01326 Dresden
T: +49 (0) 351 2613266
antje.heinze@schloesserland-sachsen.de