Die Teufelsmauer entstand vor etwa 80 Millionen Jahren zum Ende der Kreidezeit. Die stark unterbrochene Felsenkette beginnt im Ort Blankenburg und erstreckt sich über 20 Kilometer bis Ballenstedt. Die Felswände bestehen aus 10-15 m breiten Sandsteinfelsen, deren Länge zwischen 30 und 100 m variiert, ihr Erscheinungsbild ähnelt der Sächsischen Schweiz. An drei Stellen ist die Teufelsmauer bis heute stark landschaftsprägend: bei Blankenburg und bei Ballenstedt sowie auf einer Länge von 2 Kilometern zwischen Thale, Warnstedt und Weddersleben. Hier reihen sich der Königsstein, die Mittelsteine und die Papensteine aneinander. Das Areal ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen, Teile dieses Naturschutzgebietes liegen in den FFH-Gebieten "Teufelsmauer nördlich Thale" sowie "Bode und Selke im Harzvorland". Zudem ist die einzigartige Felsformation saisonal touristisch frequentiert. Es ist zu empfehlen, Anträge zu Drehgenehmigungen in Naturschutzgebieten zwei bis drei Monate im Vorfeld der Dreharbeiten beim Landesverwaltungsamt einzureichen. Weitere Teile der Teufelsmauer sind unter "Teufelsmauer bei Blankenburg" und "Großer und Kleiner Gegenstein" zu finden.
→ 360° Panorama
Hinweise zum Dreh
Dreharbeuten sind grudnsätzlich möglich, wegen des Status als Naturschutzgebiets ist zwingend ein Antrag bei der Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harz
zu stellen. (Kontakt siehe Film Commission Tipp)
Nutzung
touristische Attraktion, ein öffentlicher Wanderweg führt an den Felsen entlang
Parkplätze
Ein PKW-Parkplatz befindet sich unweit des Zugangs zur Teufelsmauer. Parkplätze für LKW und Busse müssen mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Ordnungsamt des Landkreises abgestimmt werden, da sich das Naturschutzgebiet auch über die umliegenden Bereiche der Teufelsmauer erstreckt.
Drehgenehmigungen können nur unter Berücksichtigung der Naturschutzrechtlichen Vorschriften erteilt werden: Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harz
Für Dreharbeiten muss für das Gelände bei Timmenrode zusätzlich die obere Naturschutzbehörde in Halle eine Genehmigung erteilen:
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt | Referat Naturschutz, Landschaftspflege
→ weitere Informationen und Antragsformulare
weitere Linkempfehlungen:
www.kreis-hz.de
www.harzinfo.de
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.strassederromanik.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/kultur/strasse-der-romanik
https://sachsen-anhalt-tourismus.de/aktiv-natur/wandern-in-sachsen-anhalt/wandern-im-harz
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
www.nationalpark-harz.de
weitere Unterkünfte: www.sachsen-anhalt-tourismus.de
Die Stadtverwaltung stellt gern eine umfangreiche Vereinsliste zu Recherchen zur Verfügung und kann nach Absprache auch Kontakte herstellen. Die Nordharzer Altertumsgesellschaft e.V. (www.nag-history.de, Location Guide "Kloster Wendhusen" ) ist auf dem Gebiet des Reenactment sehr aktiv und kann Kontakte zu Darstellern der verschiedenen Stilepochen herstellen.
Erfahrungen mit Dreharbeiten
Dreharbeiten in Thale an der Teufelsmauer:
"Heiter bis tödlich - Alles Klara", ndF - neue deutsche Filmgesellschaft mbH, 2012
"Die Päpstin", Constantin Film Produktion GmbH, 2008
"1 ½ Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde", Barefoot Films GmbH, 2008
"Pfarrer Braun – Der Fluch der Pröbstin", POLYPHON Film- und Fernseh GmbH, 2003
"Auf Schusters Rappen", DFF, 1987
"Der lange Ritt zur Schule", DEFA Gruppe "Berlin", 1982
"Hans Röckle und der Teufel", DEFA, 1974
"Hannes Scharf", DFF, 1966
"Die Söhne der großen Bärin", DEFA, 1965
"Fünf Patronenhülsen", DEFA, 1960
"Mich dürstet", DEFA - Studio für Spielfilme, 1955/56
Location Magazin International 2016 (Bericht zu Dreharbeiten im Harz)
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Stadtverwaltung Thale
Amt Bürgerdienste, Abt. Kultur/Schule/Sport
Rathausplatz 1
06502 Thale