Das Jenaer Theaterhaus blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Die erste offizielle Spielstätte der Stadt war ursprünglich als klassizistischer Bau angelegt. Durch diverse Umbauarbeiten und den Abriss des repräsentativen Zuschauerraumes im Jahr 1987 veränderte sich das Gebäude grundlegend. Zur Zeit der politischen Wende war es nunmehr eine Ruine, bis die Hinterbühne 1989 wieder bespielt wurde. In den Folgejahren etablierte sich das Ensemble des Hauses in der Theaterszene weit über Thüringen hinaus.
Das Theaterhaus Jena verfügt über viele Funktionsräume und über einen großen, von weitem einsehbaren Vorplatz, der dem Theater eine exponierte Lage in der Stadt zuweist.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach Absprache
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache
Nutzung
Theater
Kunsthistorische Baubeschreibung
Die ursprüngliche Gestalt des Theaters lässt sich nur noch erahnen. Gebaut wurde es 1878 im Sinne des Klassizismus, die Fassade 1921/22 von Walter Gropius überformt und bereits 1948 wieder zerstört. Die gravierendste bauliche Veränderung trat 1987 ein: Der Stadtrat ließ das repräsentative Zuschauerhaus abreißen, um einen Neubau des Theaters zu erzwingen. Erfolglos. Der Rumpf des Theaters blieb erhalten und wurde baupolizeilich gesperrt. 1989 zog wieder Leben in die Mauern ein. Die Hinterbühne wurde zuerst von Theatergruppen der freien Szene bespielt und seit 1991 von einem festen Ensemble. 1998/99 erfolgte die dringend notwendige Sanierung.
Inneneinrichtung
Der torsenartige Charakter des Hauses setzt sich in seinem Inneren fort. Der Zuschauerraum ist zugleich die Bühne. Durch eine flexible Bestuhlung kann der Saal nach Belieben modelliert werden. Die Verkleidung der ursprünglich offene Rückwand ist ebenfalls flexibel und läßt eine Öffnung zum Vorplatz hin zu. Die Wände sind unverputzt und die galerieartigen Gassen können je nach Bedarf für die Technik oder als Kulisse genutzt werden. Neben der Hauptbühne sind Malsaal und Unterbühne weitere Spielstätten. Der Malsaal, in Rot gehalten, mit 35 Plätzen vermittelt eine intimere Atmosphäre, als die Unterbühne, die von stählernen Pfeilern und Teilen der Bühnentechnik dominiert wird.
Zusätzliche Räumlichkeiten
Wenn der Spielbetrieb nicht gestört wird, können zusätzliche Räume, wie Maske, Garderobe etc. genutzt werden.
Erschließung
vollständig erschlossen
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Treppe im Bühnenhaus ausreichend breit, Materialtransport zu allen relevanten Bereichen gewährleistet
Aufzüge:
keine
Parkplätze
öffentlicher Parkplatz Engelsplatz unmittelbar vor dem Theaterhaus, ansonsten Parken im Innenstadtbereich mit Sondergenehmigung, Ansprechpartner für verkehrsrechtliche Anordnungen siehe Handout Produktionszentrum Jena
Kontakt zu Jugendtheaterclub, Ausstattung, Requisite, Maske etc. unter www.theaterhaus-jena.de I Service I Kontakt zu allen Mitarbeitern
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Andrea Hesse
Theaterhaus Jena
Öffentlichkeitsarbeit
Schillergässchen 1
07743 Jena
Kontakt vor Ort
Andrea Hesse
Theaterhaus Jena
Öffentlichkeitsarbeit
Schillergässchen 1
07743 Jena