Der in seiner Geschlossenheit erst seit knapp einhundert Jahren bestehende Theaterplatz gehört zu den repräsentativsten Plätzen in Dresden. Namensgebend war der 1841 fertig gestellte erste Opernhausbau Gottfried Sempers, der den zur Elbe hin geöffneten Raum nun an seiner Nordwestseite abschloss. Heute bildet die inzwischen dritte Semperoper noch immer den architektonischen Mittelpunkt des städtebaulichen Ensembles. Der Platz scheint exakt auf das Hauptportal der Staatsoper ausgerichtet zu sein. Die die Fläche umschließenden Einzelbauten Hofkirche, Residenzschloss, Gemäldegalerie und Italienisches Dörfchen erzeugen trotz ihrer heterogenen Baustile ein bemerkenswert einheitliches Gefüge. Unweit befindet sich die Augustusbrücke. Heute ist der Theaterplatz über Straßen und öffentlichen Nahverkehr in die Infrastruktur der Großstadt eingebunden ohne seine exklusive Platzsituation verloren zu haben.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
bei Veranstaltungen (z. B. Stadtfest, Konzerte)
Einschränkungen (räumlich):
keine grundsätzlichen Einschränkungen im öffentlichen Straßenland; Antragstellung für straßenverkehrsrechtliche Genehmigungen bei der Straßenverkehrsbehörde, Kontakt s. o.; die jeweiligen Eigentümer von Immobilien bzw. Grundstücken müssen zusätzlich kontaktiert werden
Nutzung
öffentlicher Platz, im Sommer für Open-Air-Veranstaltungen genutzt
Kunsthistorische Baubeschreibung
Die sich um den Theaterplatz gruppierenden Einzelbauwerke entstanden in einem Zeitraum von anderthalb Jahrhunderten und weisen daher divergierende Baustile auf. Trotz der Verschiedenartigkeit der ihn begrenzenden Repräsentativbauten vermittelt der Platz ein homogenes Bild, das durch zweifarbige Pflasterung sowie stilistisch angepasste Beleuchtung zusätzlich unterstrichen wird. Wichtigste Bauwerke:
Semperoper - von Gottfried Semper konzipiert und Manfred Semper 1871-78 im Stil der italienischen Hochrenaissance realisiert, wiederaufgebaut 1977-83;
Gemäldegalerie - 1847-55 ebenfalls von Gottfried im Stil der italienischen Hochrenaissance erbaut;
Altstädter Wache bzw. Schinkelwache - von Joseph Türmer in den Jahren 1830-32 nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel ausgeführt;
Residenzschloss - ursprünglich im 16. Jh. (um 1552) entstandenes, vierflügeliges Renaissanceschloss mit markantem Hausmannsturm, während der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und verändert, vom Theaterplatz Westflügel sichtbar;
Katholische Hofkirche - 1739-55 von Gaetano Chiaveri im Stil des italienischen Barock geplant und teils auch selbst ausgeführt, in den Jahren 1945-68 rekonstruiert;
Italienisches Dörfchen - 1911-13 erbaut, die von Hans Erlwein stammenden Pläne wurden unter Mitarbeit von Paul Wallot und Wilhelm Kreis in die Platzgestaltung integriert, der zweigeschossige neoklassizistische Bau verweist auch auf Jugendstilformen;
König-Johann-Denkmal - in der Platzmitte arrangiertes, 1861-66 von Ernst Julius Hähnel geschaffenes Reiterstandbild aus Bronze mit von vier Kandelabern umgebenem Sockel;
Carl-Maria-von-Weber-Denkmal - überlebensgroße Bronzestatue des Komponisten und Dirigenten, 1844-60 von Ernst Rietschel gefertigt
Epoche
Renaissance, Barock, Klassizismus, Historismus, Neorenaissance
Zusätzliche Räumlichkeiten
zusätzliche Räumlichkeiten in den benachbarten Gebäuden anzufragen; Ansprechpartner für Wirtschaftsservice und Buchungsservices siehe Handouts Produktionszentren > Dresden
Erschließung
Ansprechpartner für Medienanschlüsse siehe Handouts Produktionszentren > Dresden
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Aufzüge:
Parkplätze
zur Semperoper gehörende Parkplätze in begrenzter Zahl vorhanden, z. B. Ü-Wagen-Stellplatz direkt neben dem Opernhaus;
Stellplätze für Pkw in der kostenpflichtigen Tiefgarage unter dem Theaterplatz;
Übersicht über Parkmöglichkeiten und großflächige Parkplätze auf der Webseite der Stadt Dresden; Stellflächen in Absprache mit der Stadt Dresden reservieren, Ansprechpartner für verkehrsrechtliche Belange ist die Straßenverkehrsbehörde der Landeshauptstadt Dresden (Kontakt s. o.)
Handout Produktionszentrum > Dresden: Kontakte und Informationen für die Produktionsvorbereitung
Erfahrungen mit Dreharbeiten
sind vorhanden, u.a.:
MDR Tatort: Totes Herz (AT: Der unsichtbare Tod; 2022)
Wenn die Musik tönt, wird die Seele angesprochen - Herbert Blomstedt (AT: Unbändige Lust aufs Leben - Der Dirigent Herbert Blomstedt; 2017 - 2020)
Drama, Macht und Rausch - Die Semperoper (2019; MDR-Reihe: Der Osten - Entdecke wo du lebst)
Dresden (2005)
Heimat 3 - Chronik einer Zeitenwende (2003)
MDR Tatort
Impressionen
Kontakt
Theaterplatz Dresden
Theaterplatz
01067 Dresden
Kontakt Drehgenehmigung
Mario Waldert
Landeshauptstadt Dresden | Straßen- und Tiefbauamt
Abteilung Straßenverkehr
SB Veranstaltungsgenehmigung / Drehgenehmigungen
Lingnerallee 3
01069 Dresden
Kontakt vor Ort
Barbara Knifka
Landeshauptstadt Dresden | Amt für Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Protokoll
Abteilungsleiterin Presse und Online (Zentrale Ansprechpartnerin für Filmproduktionen)
Dr.-Külz-Ring 19
01067 Dresden