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Villa Esche Chemnitz

Villa Esche Chemnitz

© MDM / Claudia Weinreich

Terrasse, Westseite, Nebenhaus

Terrasse, Westseite, Nebenhaus

© MDM / Claudia Weinreich

Seitenansicht, Nordseite

Seitenansicht, Nordseite

© MDM / Claudia Weinreich

Jahrhundertwende Jugendstil Stadtmotive Wohnhäuser Villen

Mit der Villa Esche besitzt die Stadt Chemnitz einen Jugendstilbau von internationalem Rang. Der Architekt, Henry van de Velde, konnte mit der Villa erstmals seinen gesamtheitlichen Anspruch an ein Wohnhaus verwirklichen. Die funktionale und künstlerisch-ästhetische Gestaltung sollte, befreit von allem Überflüssigen, eine harmonische Einheit bilden und alle Lebensbereiche durchdringen. Aus diesem Konzept heraus entstand eine großzügige Wohnvilla, die hochherrschaftliche Repräsentationsbedürfnisse mit eleganten, zweckmäßigen Jugendstilformen verbindet. Zentralstück des zweigeschossigen Gebäudes ist die Lichthalle.

Die ebenfalls von van de Velde entworfene einzigartige feste Innenausstattung im 1. und 2. OG wurde von 1998-2001 weitgehend rekonstruiert. Original eingerichtet präsentieren sich die beiden Räume des Museums im Erdgeschoss (Speisezimmer und Musiksalon). Weitere museale Räume im 1. OG geben Einblick in das sehr weit gefächerte Gesamtschaffen van de Veldes. Vom Erdgeschoss bis zum Dachgeschoss gibt es mehrere leerstehende Veranstaltungsräume, die für den jeweiligen Veranstaltungs- oder Eventzweck ausgestattet werden.

Eine Idee von Innenräumen und -ausstattung vermittelt die Webseite des Motiveigners.

Achtung:
Die Villa Esche ist ein von Henry van de Velde entworfenes Gesamtkunstwerk von Architektur, Interieur und Park. Die Künstlerrechte van de Veldes werden von der VG Bild-Kunst vertreten. Dies betrifft das von Henry van de Velde geschaffene Bauwerk sowie Interieur, Innenausstattung und Kunstgewerbe nach seinen Entwürfen. Eine Lizensierung ist rechtzeitig im Vorfeld und direkt mit der VG Bild-Kunst abzustimmen.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

in Abstimmung mit laufendem Veranstaltungsprogramm

 

Einschränkungen (räumlich):

für die Museumsräume im EG und 1. OG zusätzliches Einverständnis notwendig

Nutzung

Raumvermietung, Museum

Kunsthistorische Baubeschreibung

Zweigeschossiger, kompakter Jugendstilbau, 1903 von dem belgischen Architekten Henry van de Velde für den Industriellen Herbert Esche erbaut. Eine Gestaltungsmaxime van de Veldes stellt die Zweckmäßigkeit der Formen dar, aus der die schlichte, konstruktive Ornamentik van de Veldes rührt. Die Fassadengestaltung der Villa ist gekennzeichnet durch kräftige Farbigkeit und eine zurückhaltende, klare Linienführung sowie dekorative Putztechniken. Eine Gliederung erfolgt vorrangig durch seitliche Risalite sowie Terrassen und Galerien an der Rück- und Schauseite. Vervollständigt wird das hochherrschaftliche Ensemble durch eine dreistöckige Remise und einen ebenfalls durch van de Velde gestalteten Garten an der Südwestseite des Grundstücks.

Epoche

Jahrhundertwende, Jugendstil

Inneneinrichtung

Das von innen nach außen gegliederte Raumkonzept sieht eine zweigeschossige Halle als zentralen Punkt vor, um den sich die Wohn- und Arbeitsräume gruppieren. Im Sinne seiner gesamtheitlichen Architekturauffassung schuf Henry van de Velde ebenfalls einen großen Teil der Innenausstattung der Villa selbst: Türen, Fenster, Mobiliar, Stoffbespannung der Wände etc. verschmolzen mit den Bauformen zu einem Ganzen. Der Stil des van de Veldes, klare Strukturen und die Hervorhebung des Materials durch Linie und Ornament, setzt sich hier fort. Während der Sanierung konnte die verloren gegangene bzw. zerstörte Innenausstattung fast vollständig restauriert und wieder erworben werden, Speisezimmer und Musiksalon entsprechen weitgehend dem Originalzustand. Insbesondere Herrenzimmer, Damensalon und Halle im EG weisen hochwertige Holzvertäfelungen in Palisander, Rotbuche und Nußbaum sowie verschiedene Wandbespannungen auf. Sie sind im Rahmen von Veranstaltungen vollständig zugänglich, während drei Räume im 1. OG sowie das Speisezimmer und der Musiksalon im EG als Ausstellungsfläche des Henry van de Velde-Museums dienen.

Zusätzliche Räumlichkeiten

mind. 4 zusätzliche Räume mit je 40-60 qm Fläche vorhanden;
Sonderkonditionen für Zimmer in Chemnitzer ***/*-Hotels über Villenverwaltung zu erfragen;
Restaurant Villa Esche im Nebengebäude, Catering nach Absprache möglich

Erschließung

Kraftstromanschluss im Keller vorhanden, ebenso Wasseranschlüsse und sanitäre Einrichtungen verfügbar, eventuell kleines Produktionsbüro in der Villa einzurichten

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

große Treppe bis zum 2. OG 1,70 m breit, 2 kleine Treppen bis zum DG 1,10 m bzw. 1,30 m breit

 

Aufzüge:

Aufzug bis zum 2. OG 1 m x 1,40 m groß, max. Belastung 630 kg bzw. 8 Personen

Parkplätze

hauseigener Parkplatz für 20-30 Pkw nahe der Villa, weitere öffentliche, nicht kostenpflichtige Stellflächen in der Parkstraße und in der Richard-Wagner-Straße, Zufahrtsweg nach Absprache für Lkw nutzbar

Informationen zu Henry van de Velde und zur Villa Esche geben gern Frau Dr. Pötzsch und Team;

Henry van de Velde Museum der Stadt Chemnitz;

Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V.

Erfahrungen mit Dreharbeiten

sind vorhanden, u.a.:
Erzgebirgskrimi - Verhängnisvolle Recherche (AT: Tod einer Journalistin; 2021)
sowie TV-Beiträge (ARD, MDR, Arte)

Lage

Villa Esche Chemnitz

Parkstraße 58
09120 Chemnitz

Kontakt

Villa Esche Chemnitz
Parkstraße 58
09120 Chemnitz

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Yvonne Buchheim
C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH
Leiterin Marketing & PR

Theaterstr. 3
09111 Chemnitz

T: +49 (0) 371 4508648
marketing@c3-chemnitz.de

Kontakt vor Ort

Dr. Andrea Pötzsch
C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH
Objektleitung Villa Esche

Richard-Wagner Str. 55
09120 Chemnitz

T: +49 (0) 371 4508511
a.poetzsch@c3-chemnitz.de

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