Umgeben von Basaltkuppen der Vorderen Rhön liegt die Stadt Geisa auf einem langgezogenen Höhenrücken im Ulstertal. Die Altstadt mit ihrer weitgehend erhaltenen historischen Bausubstanz mit viel Fachwerk wird von einer Stadtmauer mit Wehrtürmen befestigt. Seit 1303 besitzt die mittelalterliche Stadt mit Rathaus, Schloss und Amtshaus ihren Stadtstatus. Aufgrund der Nähe zur ehemaligen deutsch-deutschen Grenze Point Alpha spielte die Lage von Geisa als westlichste Stadt der DDR bis 1989 nicht nur eine geografische, sondern auch eine brisante poltische Rolle.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
keine
Einschränkungen (räumlich):
keine
Nutzung
Rathaus, Schule, Kindergarten, Kirche, Friedhof, Park etc.
Kunsthistorische Baubeschreibung
seit 1265 befestigte Anlage, seit 1303 Stadtstatus, Gebiet innerhalb der Stadtmauer durch Hauptstraße geteilt in Ober- und Unterstadt (große Zerstörungen durch Brände im 19. Jh.), in der Mitte der dreieckige Markt zwischen Kirchplatz und Schloßberg, Friedhof Ende des 15. Jh./Anfang des 16. Jhs. auf den Gangolfiberg verlegt, Schloßplatz höchster Punkt innerhalb der Befestigung;
Viele Fachwerkhäuser in Volksbauweise.
Gebäude und Plätze: Katholische Stadtkirche St. Philippus und Jakobus, Friedhofskapelle St. Gangolf, Gangolfipark mit sternförmigen Wegesystem (Lindenalleen, Grotten, Statuen), Stadtbefestigung mit Türmen, Schloßplatz dreiseitig bebaut mit Amtshaus, Schloss und Nebengebäuden (Evangelische Pfarrkirche), Rathaus, Krankenhaus St. Elisabeth, Handwerkerviertel in der Löhers- und Steingasse (Steingasse 7 Haus Wetter 1623 und Steingasse 4 Haus Rau 1650), Ulsterbrücke (1684), Stadtbrunnen (1677), Tränkebrunnen (1671-77);
Rathaus am Marktplatz: 1859-61 neogotischer Bau nach Brandzerstörungen, repräsentatives Traufenhaus, Treppengiebel, Dachreiter, Gliederung der Fassade durch Strebepfeiler, dreiachsiger Mittelrisalit mit Treppengiebel und Portal;
Schlossplatz:
ehemaliges Schloss mit Schlossgarten: um 1650 erbaut, Anfang des 18. Jh. zum Jagdschloss umgebaut, zweigeschossiger Putzbau, Portal, Gliederungselemente aus Sandstein, Sitz der Point Alpha Stiftung;
ehemaliges Amtshaus: 1540 errichtet, ursprünglich Kornspeicher und Keller, zeitweise Nutzung als Schloss, seit 1699 Amtsgericht, Umbau 1719, dreigeschossiger Walmdachbau, mittiger Treppenturm;
eingeschossige Nebengebäude mit rundbogiger Durchfahrt: südlicher Teil bis 1945 Gefängnis, nördlicher Teil ehemals Marstall und seit 1853 ev. Kirche;
Ev. Pfarrkirche: 1853 Umbau des Marstalls zur Kirche, 1858 Zerstörung , 1860 Bau der Saalkirche, 1892 Bau des Nordturms, Ausstattung in den 1920er, Chorfenster mit Christusgemälde 1888
Epoche
Gotik, Barock, Historismus, Neogotik
Zusätzliche Räumlichkeiten
Räume für Aufenthalt bzw. Maske/Garderobe ausreichend vorhanden, die Räumlichkeiten im Schloss können nach Absprache komplett gestellt werden; Catering und Übernachtungsmöglichkeiten in Gaststätten und Hotels von Geisa und den umliegenden Ortschaften
Erschließung
Strom, Telefon, Wasser und sanitäre Einrichtungen in nahezu allen Gebäuden vorhanden, Erschliessung im Schloss nach Absprache auf jeden Fall nutzbar
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Durchkommen für Materialtransport überwiegend gewährleistet
Aufzüge:
keine Aufzüge vorhanden
Parkplätze
Stellflächen ausreichend vorhanden, es existieren 6 Parkplätze in unterschiedlicher Größe mit insgesamt 180 PKW-Parkplätzen in Geisa: am Schloss 30 PKW-, am Kulturhaus 20 PKW-, an der Schwarzen Brücke 30 PKW-, an der Schule 30 PKW-, am Sportplatz 50 PKW- und ander Feuerwehr 20 PKW-Stellplätze
Archivmaterial, Bilder, Bildbände, Bücher, DVDs oder andere Informationsmaterialen zum Ort zu erfragen bei Frau Pagel (s.o.)
Erfahrungen mit Dreharbeiten
TV-Sendungen (MDR, ZDF)
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Stefanie Römer
Stadtverwaltung Geisa
Marketing & Tourismus
Marktplatz 27
36419 Geisa