Vor über tausend Jahren, im 10. Jahrhundert, wurde die Burg auf dem Meißner Berg von Heinrich I. gegründet. Die unterhalb des Felssporns gelegene Siedlung diente seit jeher zum Schutz der nahe gelegenen Elbquerung. Als herzoglich-kurfürstliche Residenz und Bischofssitz hatte Meißen jahrhundertelang eine überregionale Bedeutung inne. Zahlreiche kunsthistorisch wertvolle Profan- und Sakralbauten zeugen von dieser Geschichte. Der Dom, ein Meisterwerk gotischer Baukunst sowie die Albrechtsburg im Stil der Spätgotik und der Frührenaissance thronen auf dem Burgberg über der Elbe und prägen das Stadtbild schon von weitem. Zusammen mit den Bürgerhäusern in den Straßen und Gassen der Meißner Altstadt bilden sie heute ein bemerkenswert geschlossenes architektonisches Ensemble. Die Lage der Altstadt am Berg prägte zahlreiche interessante Wegesituationen wie Treppenaufstiege, Hohlwege und Gabelungen (siehe auch ArchitekTour).
Die Stadtverwaltung Meißen zeigt sich gegenüber Dreharbeiten sehr aufgeschlossen.
siehe auch Location Guide-Eintrag Altstadt Meißen (Liegenschaften innen)
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
Veranstaltungstermine beachten; auf dem Markt: saisonal gastronomische Freisitze, 3-4 wöchiger Weihnachtsmarkt
Einschränkungen (räumlich):
punktuelle Einschränkungen durch Bauarbeiten; Durchfahrt zum Domplatz für Großfahrzeuge nicht möglich, Domplatz grundsätzlich autofrei; sonst keine grundsätzlichen Einschränkungen im öffentlichen Straßenland, Antragstellung bei der Stadtverwaltung Meißen, Kontakt s. o.; die jeweiligen Eigentümer von Immobilien bzw. Grundstücken müssen zusätzlich kontaktiert werden
Nutzung
Wohn- und Geschäftshäuser, Einzelhandel, Restaurants, touristisches Ziel
Kunsthistorische Baubeschreibung
Die Meißner Altstadt ist in ihrem Grundriss seit dem Mittelalter unverändert geblieben. Die Häuser wurden jedoch erneuert und durch Aufbauten verändert. Einige Straßenzüge weisen noch gotische Wohnhausbebauung auf, des Weiteren prägen Handwerkerhäuser des 15. und 16. Jhs. das Stadtbild. Aufgrund geringer Kriegszerstörungen ist die historische Bebauung in verschiedenen Stilen und von wenigen modernen und zeitgenössischen Gebäuden unterbrochen erhalten. Kunsthistorisch interessant sind besonders Burgstraße, Fleischergasse, Markt, Webergasse, Schlossberg sowie die Freiheit.
Der Burgberg, ein Felsplateau über dem linken Elbufer, beherbergt ein bedeutsames Gebäudeensemble, das im Zuge der Gründung der Burg Misni entstand, bestehend aus Albrechtsburg, Bischofssitz, Domherrenhöfen und Kornhaus. Die Elemente der Spätgotik und der Renaissance vereinende Burganlage wurde 1471-85 nach Plänen von Arnold von Westfalen erbaut und bis 1525 unter Jakob Heilmann erweitert. Der Meißner Dom wurde unter streng gotischen Gesichtspunkten ab 1250 bis 1410 errichtet und gilt als das bedeutendste Bauwerk der Gotik in Sachsen. Die Hallenkirche aus Sandsteinquadern verfügt über drei Schiffe, Querhausarme, einen lang gestreckten Chor, eine vorgelagerte Doppelturmfront sowie verschiedene Kapellenbauten und einen Kreuzgang.
Epoche
Gotik, Renaissance, Barock, Historismus, Sächsischer Barock
Zusätzliche Räumlichkeiten
weitere Räume für Aufenthalt, Maske, Garderobe etc. können über die Ansprechpartner erfragt werden;
die Tourist-Information Meißen vermittelt gern Unterkünfte in und um Meißen;
weitere Auskünfte zur Region und zu Hotels erteilt der Tourismusverband Elbland Dresden e. V.
Erschließung
im Altstadt- und Domplatzbereich sind zahlreiche kommunale Strom- und Wasseranschlüsse nach Absprache vorhanden und nutzbar, zu beantragen über das Ordnungsamt, Weitervermittlung an die Stadtwerke Meißen GmbH
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
zum Domplatz diverse Treppenaufgänge (Amtsstufen, Schlossstufen, Leipziger Straße) mit unterschiedlichen Maßen vorhanden
Aufzüge:
Personenaufzug ("Panoramaaufzug") zum Domplatz vorhanden
Parkplätze
städtische Parkflächen an unterschiedlichen Stellen vorhanden, großflächige Parkplätze z. B. beidseitig des Elbufers; in der Innenstadt nach Vereinbarung; Shuttle organisierbar
Meißen ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft historischer Städte (wie auch u. a. Görlitz);
Literatur:
Claus-Dirk Langer: Architekturführer Meißen. Die Bauten von A bis Z, Eigenverlag des Autors 2006
Erfahrungen mit Dreharbeiten
TV-Produktionen und Spielfilme, z. B.:
MDR-Show „Schlager einer Stadt“ (2017)
Aggregat (AT: Political Animals) (2017)
Bissige Hunde (2011)
Die Gräfin, AT: The Countess (2008)
Hindernisse des Herzens (2007)
Teenage Angst (2007)
Pfarrer Braun: 3 Särge und ein Baby + Kein Sterbenswörtchen + Der unsichtbare Beweis (2005)
Maria am Wasser (2005)
Ein Sack voll Geld (2001)
Praxis Bülowbogen
Geschichte Mitteldeutschlands
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Katharina Reso
Stadtverwaltung Meißen
Pressestelle
Zentrale Ansprechpartnerin für Dreharbeiten
Markt 1-3
01662 Meißen
Kontakt vor Ort
Katharina Reso
Stadtverwaltung Meißen
Pressestelle
Zentrale Ansprechpartnerin für Dreharbeiten
Markt 1-3
01662 Meißen