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Dresdner Bergbahnen: Schwebebahn

Dresdner Bergbahnen: Schwebebahn

© DVB AG / Claudia Spitzer

Talstation, Eingang

Talstation, Eingang

© DVB AG / Jürgen Herrmann

Talstation, Eingangstreppen

Talstation, Eingangstreppen

© MDM / Claudia Weinreich

Historismus Jahrhundertwende Neorenaissance Verkehr Sonstiges Schwebe-/Seilbahnen

Die Schwebebahn ist eines der Wahrzeichen des Dresdner Stadtteils Loschwitz und stellt ein bedeutendes Denkmal der Ingenieurskunst um die Jahrhundertwende dar. 1901 als weltweit erste Bergschwebebahn eröffnet, galt sie als ein Wunderwerk der Technik. Ziel war es, das florierende, aufstrebende Loschwitz mit dem höher gelegenen Stadtteil "Schöne Aussicht" verkehrstechnisch zu verbinden. Die Bahn überwindet über 84 Meter Höhenunterschied auf einer Strecke von 274 Metern mit einer Geschwindigkeit von 6 km/h. Während der viereinhalbminütigen Fahrt und auf der Aussichtsplattform an der Bergstation in Oberloschwitz erschließt sich ein herrlicher Blick ins Elbtal mit der Loschwitzer Elbbrücke "Blaues Wunder" und über die Stadt Dresden. Zum 110-jahrigen Jubiläum der Dresdner Schwebebahn wurde einer der Wägen in den optischen Zustand von 1901 zurückversetzt.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

während der Betriebszeit, sonst nur nach Absprache;

Revisionszeiten beachten!
Sperrzeit für Frühjahrsrevision:
23.2.-13.3.2026
Sperrzeit für Herbstrevision:
2.-13.11.2026

 

Einschränkungen (räumlich):

Betriebsablauf darf nicht gestört werden, vor 10 Uhr günstig

Nutzung

als Nahverkehrsmittel genutzt, hauptsächlich von Ausflugsgästen besucht

Kunsthistorische Baubeschreibung

Die Bahn basiert auf der Erfindung des Kölner Industriellen Eugen Lange einer eingleisigen Hängebahn Ende des 19. Jahrhunderts. Ausgeführt wurde der Bau anhand von Plänen der Continentalen Gesellschaft für elektrische Unternehmungen Nürnberg (Conti). Der Schwerpunkt wurde bei der Konstruktion nach unten verlagert, genau unter die Schiene, um die Stabilität zu gewährleisten. 33 Stützmasten halten die Bahn in der Schwebe. Zunächst wurde die Bahn von zwei Dampfmaschinen angetrieben, 1909 stellte man den Antrieb auf elektrischen Betrieb um. Die Steuerung der Bahn erfolgt von einer der Stationen aus, diese sind baulich im Renaissancestil (Talstation) und wuchtiger, klarer Jahrhundertwendearchitektur (Maschinenhaus der Bergstation) gehalten.

Epoche

Historismus, Jahrhundertwende, Neorenaissance

Inneneinrichtung

Die Wagen erfuhren Änderungen in einigen Details: um 1930 wurden die außenseitigen Gepäckkörbe und die Bühne für den Wagenführer zurückgebaut und die Wagen talseitig verglast, 1950 folgte die bergseitige Verglasung, Türenschließen seit den 1980er Jahren elektrisch, Wagenkameras wurden nachgerüstet.

Zusätzliche Räumlichkeiten

zusätzliche Räume nur sehr begrenzt in den Diensthäusern vorhanden, Nutzung nach Absprache möglich

Erschließung

keine öffentlichen Toiletten vorhanden, in den Diensthäusern der oberen und unteren Station je eine Toilette vorhanden; Stromanschlüsse: Normal- und Starkstrom vorhanden

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

Treppen zu den Wagen ca. 4 m breit; Treppe zu den Ausstellungsräumen in der oberen Station 1,20 m breit, 2,10 m hoch

 

Aufzüge:

Schwebebahn ist ohne Aufzüge zu erreichen; im Aussichtsturm an der oberen Station seit 2002 Aufzug vorhanden: 1,50 m tief, 1,50 m lang, 2,20 m hoch, für 10 Pers. mit max. Belastung von 800 kg

Parkplätze

Parkplätze in den umliegenden Straßen vorhanden, Pkw-Parkplatz mit 50 Stellplätzen in der Finkestraße, schwierige Verkehrssituation vor der Haltestelle, aber alle Zufahrten Lkw-geeignet

Dokumente zur Historie und zur Technik der Schwebebahn im Betriebsarchiv der DVB vorhanden;


Ausstellung zu den Bergbahnen im Gebäude an der oberen Station

Erfahrungen mit Dreharbeiten

ist vorhanden, u.a.:
Heimatfilm (2025)
MDR Tatort: Nemesis (2019)
Anne und der König von Dresden (2016)
Der Turm (2011) als Double für die Standseilbahn
Das blaue Wunder (2003)

sowie TV-Beiträge (MDR, Dresden Fernsehen, etc.)

Lage

Dresdner Bergbahnen: Schwebebahn

Pillnitzer Landstraße 5 (Talstation)
01326 Dresden

Kontakt

Dresdner Bergbahnen: Schwebebahn
Pillnitzer Landstraße 5 (Talstation)
01326 Dresden

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Falk Lösch
Dresdner Verkehrsbetriebe AG
Pressesprecher

Trachenberger Straße 40
01129 Dresden

T: +49 (0) 351 8571194
falk.loesch@dvbag.de

Kontakt vor Ort

Carsten Lauterbach
Dresdner Verkehrsbetriebe AG | Bergbahnen
Gruppenleiter Bergbahnen

Pillnitzer Landstraße 5
01326 Dresden

T: +49 (0) 351 8572411
carsten.lauterbach@dvbag.de

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