Auf dem Gelände der ehemaligen Landes-Heil- und Pflegeanstalt entstand 1940 eine der sechs zentralen "Euthanasie"-Anstalten. Unter dem nationalsozialistischen Regime wurden mehr als 200.000 alte, kranke und behinderte Menschen durch Gas, Medikamente oder Entzug der Nahrung ermordet. In Bernburg wurden für die Mordaktion in das damalige Männerhaus II eine als Duschraum getarnte Gaskammer, ein Sektionsraum und ein Krematorium eingebaut, eine Vernichtungsanlage, in der die Opfer am Tag ihrer Ankunft sofort getötet wurden. Von 1940 bis 1943 wurden hier über 14.000 Menschen ermordet. Erste Bemühungen um eine Gedenkstätte gab es ab 1982, 1988 begann die Neugestaltung als Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“, in deren Mittelpunkt heute die baulichen Reste der Vernichtungsanlage stehen, ergänzt durch eine Ausstellung über nationalsozialistische Zwangssterilisation, „Euthanasie“ und „Sonderbehandlung 14 f 13“ in Bernburg.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach Absprache
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache mit Gedenkstätte und Fachkrankenhaus
Nutzung
Gedenkstätte, themenbezogene pädagogische Programme, Veranstaltungen, Zeitzeugengespräche, Schülerprojekte
Epoche
Historismus
Inneneinrichtung
Im 1.Obergeschoss befindet sich die Verwaltungsetage der Gedenkstätte mit Büros, Seminarräumen und modernem Mobiliar. Im Kellergeschoss befinden sich der Vorraum zur Gaskammer, die Gaskammer, der Sektionsraum und das Krematorium sowie die Ausstellung über nationalsozialistische Zwangssterilisation, „Euthanasie“ und „Sonderbehandlung 14 f 13“ in Bernburg. Die Ausstellung kann für Drehrabeiten problemlos entfernt werden.
Zusätzliche Räumlichkeiten
Die Verwaltungsetage mit verschiedenen Büro- und Seminarräumen kann für Maske/Garderobe/Catering zur Verfügung stehen.
Erschließung
Strom- und Wasseranschlüsse sowie die sanitären Anlagen entsprechen modernen Standards.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Treppe zur Verwaltung: 1,07m
Treppe ins Kellergeschoss: 1,19m
Aufzüge:
ein Personenaufzug im Außenberich des Objektes vorhanden, 0,89 x 1,35m
Parkplätze
Parkplätze für PKW, LKW und Busse sind auf dem Besucherparkplatz des Fachkrankenhauses vorhanden, sie sind in der Verwaltungsleitung des Fachklinikums für Psychiatrie zu erfragen: www.salus-lsa.de/kliniken-einrichtungen-leistungen/fachklinikum-bernburg/kontakt .
Die Anfahrt zur Gedenkstätte kann über ein üblicherweise verschlossenes Tor erfolgen, sodass eine direkte Zufahrt ohne Umweg über das Gelände des Fachklinikums möglich ist. Dies und entsprechende Parkplätze hier sind ebenfalls in der Verwaltung des Fachklinikums zu erfragen.
Fr. Dr. Hoffmann oder auch Jana Hache vom Förderverein der Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ e.V. können bei Anfragen Kontakte vermitteln.
Förderverein der Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ e.V.: www.gedenkstaette-bernburg.de
Erfahrungen mit Dreharbeiten
Es sind Erfahrungen mit Dreharbeiten für Dokumentationen vorhanden.
Lage
Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ (innen)
Olga-Benario-Straße 16/18
06406 Bernburg (Saale)
Impressionen
Kontakt
Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ (innen)
Olga-Benario-Straße 16/18
06406 Bernburg (Saale)
Kontakt Drehgenehmigung
Matthias Ohms
Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt | Hauptgeschäftsstelle
Geschäftsstelle
Externe Kommunikation
Umfassungsstraße 76
39124 Magdeburg
Kontakt vor Ort
Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt | Gedenkstätte für Opfer der NS-"Euthanasie" Bernburg
Leitung der Gedenkstätte
c/o Olga-Benario-Straße 16/18
06406 Bernburg (Saale)