Die Göltzschtalbrücke als größte Ziegelsteinbrücke der Welt ist mit ihrer Höhe von 78 Metern und ihrer Länge von 574 Metern ein imposantes Bauwerk sowie eine herausragende Ingenieursleistung der frühen Eisenbahngeschichte. Das aus 26 Millionen Ziegeln errichtete markante Viadukt überspannt in 81 Bögen das Tal der Göltzsch und ist noch heute Teil der Eisenbahnverbindung Berlin-München, im Abschnitt der Sachsen-Franken-Magistrale. Zusammen mit ihrer Schwesterbrücke im Elstertal gilt sie als Wahrzeichen der Vogtlandregion.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
keine generellen Einschränkungen, nach Absprache
Einschränkungen (räumlich):
Dreharbeiten auf der Brücke und in Zwischenbögen werden nicht gestattet!
Ansprechpartner für Sondernutzungserlaubnisse für das umgebende Straßenland siehe Abschnitt ZUSATZINFORMATIONEN
Nutzung
Brücke im Eigentum der Deutschen Bahn AG, genutzt als Eisenbahnviadukt auf der Bahnstrecke Berlin-München (Sachsenmagistrale)
Kunsthistorische Baubeschreibung
Das viergeschossiges Viadukt hat eine Länge von 574 m und insgesamt 81 Bögen. Zwei mittige Bögen mit einer maximalen Spannweite von 30,9 m wurden aufgrund des unebenen Talsohlebodens zusätzlich eingefügt. Die Göltzschtalbrücke ist mit einer Höhe von 78 m die weltweit höchste Ziegelsteinbrücke. Das vorrangige Baumaterial Backstein ergab sich aus der Nähe großer Lehmlager und der kostengünstigen Herstellung von Ziegeln. An statisch beanspruchten Stellen wie Fundamenten, Pfeilerschäften und Tragebögen wurden Bruchsteine und Quader aus Granitgestein eingesetzt. Die Projektleitung und der Hauptanteil an der Konstruktion oblag Prof. J. A. Schubert, dem Konstrukteur der ersten deutschen Lokomotive. Mit Hilfe neuer statischer Berechnungsmethoden konnte erstmals vor Baubeginn nachgewiesen werden, wie die Brückenkonstruktion den dynamischen Belastungen der Eisenbahnzüge standhalten würde.
Zusätzliche Räumlichkeiten
anzufragen im etwa 100 m entfernten Gaststätten- und Museumsgebäude "Ketzels Mühle an der Göltzschtalbrücke", mehrere Räume könnten genutzt werden, hier auch Catering möglich, Kontakt siehe Abschnitt ZUSATZINFORMATIONEN
Erschließung
Strom- und Wasseranschlüsse sowie sanitäre Anlagen nach Absprache über "Ketzels Mühle an der Göltzschtalbrücke", Kontakt siehe Abschnitt ZUSATZINFORMATIONEN
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Aufzüge:
Parkplätze
ausreichend Pkw- und Lkw-Stellplätze auf benachbartem Parkplatz, Ansprechpartner ist die Stadtverwaltung Netzschkau, Kontakt siehe Abschnitt ZUSATZINFORMATIONEN
Die Flur im Gebiet der Göltzschtalbrücke hat verschiedene Eigentümer, für Sondernutzungserlaubnisse ist es ratsam, zunächst die Zuständigkeit des betreffenden Straßenlandes zu klären. Ansprechpartner:
Stadt Netzschkau
Mike Purfürst (Bürgermeister)
T: +49 3765 390110, E-Mail: buergermeister@netzschkau.de
Ketzels Mühle an der Göltzschtalbrücke
Andreas Ketzel (Eigentümer)
T: +49 3765 300828
Die ebenfalls anliegende Stadt Mylau ist seit dem 01.01.2016 ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Reichenbach im Vogtland.
Informationen und Führungen zur Göltzschtalbrücke zu erfragen beim Fremdenverkehrsverein "Nördliches Vogtland" e.V.
Erfahrungen mit Dreharbeiten
sind vorhanden, u.a.:
Mandat für Mai (AT: Vogtland; 2023)
Das Wunder vom Göltzschtal (2017; MDR-Reihe: Der Osten - Entdecke wo du lebst)
Heinrich der Säger (2000)
Die Spur des Bernsteinzimmers (1992)
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Beate Schneider
Deutsche Bahn AG
Media Relations GNC1
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin
Kontakt vor Ort
Beate Schneider
Deutsche Bahn AG
Media Relations GNC1
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin