Durch die Stadterweiterung um 1250 entstand der Görlitzer Obermarkt als trichterförmige Erweiterung der Via Regia. An der Nordseite des Platzes befinden sich noch zahlreiche Barockbauten. Umschlossen wird der Markt weiterhin von Wohn- und Geschäftshäusern aus dem 19. Jahrhundert und der Dreifaltigkeitskirche im Süden, Wohn- und Geschäftshäusern im Westen und vom Georgsbrunnen und der Brüderstraße im Osten. Die Brüderstraße verbindet Obermarkt und Untermarkt miteinander.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
Veranstaltungen beachten (Altstadtfest etc.)
Einschränkungen (räumlich):
keine grundsätzlichen Einschränkungen im öffentlichen Straßenland; Antragstellung für straßenverkehrsrechtliche Genehmigungen beim SG Straßenverkehr, Kontakt s. o.; die jeweiligen Eigentümer von Immobilien bzw. Grundstücken müssen zusätzlich kontaktiert werden
Nutzung
Veranstaltungen (Altstadtfest, Via Thea, Tippel- und Weihnachtsmarkt), Parkplatz, Wohn- und Geschäftshäuser
Kunsthistorische Baubeschreibung
Obermarkt:
um 1250 als Erweiterung der Via Regia entstanden, trichterförmig und straßenmarktartig, Kopfsteinpflaster, an der Nordseite barocke Gebäude mit teilweise 4. Geschoss aus dem 19. Jh.;
Haus Nr. 29, Napoleonhaus:
palaisartiges dreigeschossiges Barockhaus, spätgotisches Hallenhaus einbezogen, reich stuckierter und durch Kolossalpilaster gegliederte Fassade, Betonung der Mitte durch von Säulen getragenen Balkon aus Sandstein über dem Portal, Mansarddach mit dreiachsigen Dachhaus, restauriert;
Dreifaltigkeitskirche:
schlichter, verputzter Bruchsteinbau, lang gestreckter Chor aus Quader- und Backsteinmauerwerk, ältestes gotisches Baudenkmal in Görlitz, spitzbogige Portale an der West- und Nordseite, lange spitzbogige Fenster im Chor und Schiff teilweise mit reichem Maßwerk, Turm an der Nordseite, Barbara-Kapelle, im Innern: Gewölbeausmalungen, Altar der "Goldenen Maria" aus der Zeit der Spätgotik, barocker Prunkaltar des C. G. von Rodewitz, 1909-12 Restaurierung und Ausmalung des Innenraumes;
Georgsbrunnen/Obermarktbrunnen:
Figur (Görlitzer Stadtknecht) und Wasserspeier vermutlich von 1590, ca. 1590 Errichtung dieses öffentlichen Zier- und Schöpfbrunnens, mehrmals umgesetzt, seit 2000 wieder am Übergang von Obermarkt und Brüderstraße, heutige Figur eine Nachbildung, Original im Museum Neißstraße 30
Epoche
Gotik, Renaissance, Barock, Historismus, Neorenaissance
Zusätzliche Räumlichkeiten
über die Stadtverwaltung zu erfragen, Kontakt s. o.
Erschließung
über die Stadtverwaltung zu erfragen, Kontakt s. o.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Aufzüge:
Parkplätze
ausreichend für Pkw und Lkw vorhanden;
Stellflächen in Absprache mit der Stadt Görlitz reservieren, Ansprechpartner für verkehrsrechtliche Belange ist das SG Straßenverkehr der Stadt Görlitz, Kontakt s. o.
Rats-/Stadtarchiv: Siegfried Hoche (Ratsarchivar), T: +49 (0) 3581 671615;
Auskünfte zur Stadtsanierung und zu einzelnen Bauten: Tobias Panke (Leiter des SG Denkmalschutz), T: +49 (0) 3581 672623
Erfahrungen mit Dreharbeiten
Stadtverwaltung steht Dreharbeiten in der Stadt sehr offen und kooperativ gegenüber, Kontakten und Informationen für die Produktionsvorbereitung im Handout Produktionszentrum Görlitz;
2017 wurde die Filmstadt Görlitz als Drehort der Oscar®-prämierten US-Komödie "Grand Budapest Hotel" vom EUFCN zur besten europäischen Filmlocation des Jahrzehnts gekürt;
es finden regelmäßig Dreharbeiten in Görlitz statt:
Monuments Men - Ungewöhnliche Helden (2013);
weitere Informationen zur Filmstadt Görlitz mit ausgewählten Drehorten
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Annegret Oberndorfer
Stadt Görlitz | Büro Oberbürgermeister
Medienreferentin
Untermarkt 6-8
02826 Görlitz
Kontakt vor Ort
Kerstin Gosewisch
Filmbüro Görlitz c/o Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH
Fleischerstr. 19
02826 Görlitz