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Semperoper Dresden

Semperoper Dresden

© Semperoper Dresden / Klaus Gigga

Zuschauersaal mit Schmuckvorhang

Zuschauersaal mit Schmuckvorhang

© Semperoper Dresden / Klaus Gigga

Zuschauersaal, Blick aus dem 4. Rang, rechte Seite

Zuschauersaal, Blick aus dem 4. Rang, rechte Seite

© Semperoper Dresden / Klaus Gigga

Historismus Neorenaissance Freizeit Kunst / Kultur Theater / Oper

Die Sächsische Staatsoper Dresden, national und international unter dem Namen ihres Erbauers Gottfried Semper bekannt, zählt zu den großartigsten Bauwerken der Dresdner Altstadt und zu den schönsten Opernhäusern der Welt. Der mächtige Gesellschaftsbau, 1871 bis 1878 im Stil der Hochrenaissance entstanden, dominiert den zentral gelegenen Theaterplatz und vervollkommnet das Bauensemble von Hofkirche, Zwinger und Schloss. Dem repräsentativen Äußeren entspricht das prächtige Innere. Üppig verzierte Foyers und prunkvoll ausgestattete Vestibüle führen zum Herzstück der Oper, dem Zuschauerraum, von dessen vier Rängen aus die Bühne überblickt werden kann und dessen originale Farbigkeit wieder hergestellt wurde. In ihrem vielfältigen Repertoire greift die Semperoper Dresden neben klassischen Opern- Ballettwerken auch zeitgenössische Kompositionen auf. Die traditionsreiche Sächsische Staatskapelle gehört zu den weltweit ältesten Orchestern und steht zusammen mit Solisten, dem Staatsopernchor und dem Ballett Dresden für höchstes künstlerisches Niveau.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

abhängig vom Spielplan, sehr lange Vorlaufzeiten; Filmen auf der Bühne nahezu ausgeschlossen; spielfreie Zeit (Juli/August) günstiger

 

Einschränkungen (räumlich):

Zuschauerraum/Bühne: abhängig vom Spiel- und Probenplan; in den Foyers: abhängig von Führungen etc.;
Außendreh: Information über den Kontext der Dreharbeiten erwünscht, da u. a. Unternehmenspartnerschaften bestehen

Nutzung

Opern- und Konzerthaus mit hoher Spieldichte

Kunsthistorische Baubeschreibung

Die Semperoper, in der Formensprache der Hochrenaissance 1871-78 nach Plänen von Gottfried Semper errichtet, gilt als einer der Höhepunkte der Theaterbaugeschichte. Der mächtige Arkadenbau aus Sandstein erhält seine Gestalt vornehmlich über seinen segmentbogenförmigen Grundriss und das 40 m hohe, den übrigen Bau überragende Bühnenhaus mit Dreieckgiebel. Die zweigeschossigen Foyers als Galerien am Bau hervortretend, ebenfalls in Segmentbogenform. Seitliche Flügel mit Treppenhäusern und Wagenvorfahrten. Reicher Bauschmuck erhalten, insbesondere mehrere Skulpturen, Goethe, Schiller, Shakespeare, Sophokles, Molière und Euripides sowie Figuren aus der antiken Mythologie und der Theatergeschichte darstellend. Die Mittelachse wird durch einen halbrunden Stufenbau mit großer Nische gegliedert, bekrönt von einer prachtvollen Quadriga von Johannes Schilling.

Epoche

Historismus, Neorenaissance

Inneneinrichtung

Meisterliche Nachschöpfung der 1945 zerstörten Operinnenausstattung. Der Zuschauerraum originalgetreu aufgebaut, jedoch mit nur 4 anstatt der ursprünglichen 5 Ränge, Reduzierung der Platzzahl auf 1323. Die großzügig verwendeten dekorativen Elemente, ebenso wie die polychrome Farbigkeit in Grün und Rosé wiederhergestellt. Der schwere Bühnenvorhang zeigt die Figur der Fantasie mit den Musen der Bühnenkunst. Die repräsentativen Rundfoyers, die seitlichen Vestibüle und die ausladenden Treppenhäuser warten mit prachtvollen Deckengemälden, Eichenholzpaneelen, Verzierungen in Stuckmarmor und Wandbemalungen in der Art des Stucco lustro auf.

Zusätzliche Räumlichkeiten

auf Anfrage eventuell Maskenräume, Garderoben und sonstige zusätzliche Räume anzumieten

Erschließung

umfangreiche Erschließung des Hauses gegeben, zahlreiche Starkstromanschlüsse vorhanden, genaue Angaben zur Bühnentechnik, zur Beleuchtung sowie zur Ton- und Videotechnik im Technischen Handbuch der Semperoper erläutert, anzufragen in der technischen Direktion

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

im Vorderhaus in allen Bereichen sehr breite Treppenaufgänge vorhanden, mindestens 2 m breit

 

Aufzüge:

für Transport von Technik zur Bühne große Lastenaufzüge im EG vorhanden (7,50 m lang x 2,20 m breit); sonst Materialtransport nur über Personenaufzüge möglich (1,20 m x 1,20 m, max. Traglast 4 Pers.) EG bis 3. OG

Parkplätze

hauseigene Parkplätze in begrenzter Zahl vorhanden, z. B. Ü-Wagen-Stellplatz direkt neben dem Opernhaus;
Stellplätze für Pkw in der kostenpflichtigen Tiefgarage unter dem Theaterplatz;
Übersicht über Parkmöglichkeiten und großflächige Parkplätze auf der Webseite der Stadt Dresden

Komparsen über die Operndirektion anzufragen

Erfahrungen mit Dreharbeiten

Zu beachtenden sind die sehr langen Vorlaufzeiten der Opernplanung, die 250 Aufführungen pro Jahr umfassenden Spielpläne werden bis zu zwei Jahre im Voraus erstellt. Ein Dreh während der Aufführungen oder Proben ist nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen und nicht an allen Orten möglich. Bei entsprechender Vorlaufzeit und Absprache steht das Team der Semperoper Dreharbeiten jedoch sehr offen und kooperativ gegenüber.

Generell sind Dreharbeiten in der spielfreien Zeit (Juli/August) günstiger, da hier nur die Kosten für die gemietete Technik anfallen. In der Spielzeit wird der Ausfall einer Veranstaltung als Maßstab für die Motivablöse herangezogen. Laut Versammlungsstättenverordnung ist bei Dreharbeiten Personal der Oper mit anzumieten.

In der Vergangenheit wurden Dreharbeiten realisiert für u. a.:
Wenn die Musik tönt, wird die Seele angesprochen - Herbert Blomstedt (AT: Unbändige Lust aufs Leben - Der Dirigent Herbert Blomstedt; 2017 - 2020)
Drama, Macht und Rausch - Die Semperoper (2019; MDR-Reihe: Der Osten - Entdecke wo du lebst)
Zonenmädchen (2012)
Der Rote Kakadu (2004)
Geschichte Mitteldeutschlands

Lage

Semperoper Dresden

Theaterplatz 2
01067 Dresden

Kontakt

Semperoper Dresden
Theaterplatz 2
01067 Dresden

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Kontakt Drehgenehmigung

Stefan Wollmann
Sächsische Staatstheater
Leiter Kommunikation und Marketing

Theaterplatz 2
01067 Dresden

T: +49 (0) 351 4911251
kommunikation@semperoper.de

Kontakt vor Ort

Oliver Bernau
Sächsische Staatstheater
Pressereferent Oper und Ballett

Theaterplatz 2
01067 Dresden

T: +49 (0) 351 4911336
presse@semperoper.de

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