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Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden Pfarrhof mit Scheune und Taubenturm aus Wiebelsdorf

Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden Pfarrhof mit Scheune und Taubenturm aus Wiebelsdorf

© MDM / Anne Körnig

Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden Pfarrhof Eingang

Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden Pfarrhof Eingang

© MDM / Anne Körnig

Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden Alte Schule von außen

Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden Alte Schule von außen

© MDM / Anne Körnig

Landmotive Ländliches Bauen Museen Freilichtmuseen Bauernhöfe / Gehöfte Dorfsiedlungen / Anger Gemeindehäuser / Dorfschulen

Das Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden besteht aus seinem Hauptstandort, der Baugruppe Am Eichenberg und einem Ensemble von Gebäuden innerhalb des Dorfes Hohenfelden. Während die Gebäude am Eichenberg alle aus anderen Ortschaften der Region auf das Museumsgelände umgesetzt worden sind, haben die meisten der Museumsgebäude im Dorf schon immer an ihrem jetzigen Platz gestanden. Die Museumsstandorte im Dorf fügen sich harmonisch in den bemerkenswert gut erhaltenen Ortskern des denkmalgeschützten Dorfes Hohenfelden ein, das auf eine über 700-jährige Geschichte zurückblickt.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

in Wintermonaten eingeschränkt

 

Einschränkungen (räumlich):

Einzelfallentscheidung erforderlich

Information Barrierefreiheit

Nutzung

Neben dem alltäglichen dörflichen Leben sind u.a. der Pfarrhof, die Schule und das Brauhaus dem Museum angegliedert. Historische Landtechnik, ein Mittelbauernhof mit historischen Haus- und Nutztierrasse, eine Schusterwerkstatt und Kleingebäude wie, Taubenturm, Obstdarre oder Bienenhaus sind zu erleben. Zudem werden Ausstellungen und verschiedene museumspädagogische Projekte angeboten.

Kunsthistorische Baubeschreibung

Im Ort Hohenfelden ist das Zentrum des Museums der ehemalige Pfarrhof. Das Hauptgebäude des Hofes in seiner jetzigen Form ist das repräsentative, zweigeschßige Wohnhaus, das 1804-1806 in Fachwerkbauweise erbaut wurde und über 120 Jahre Amts- und Wohnsitz der Hohenfeldener Pfarrer war. Nebem dem Taubenturm von 1759, der zum Wahrzeichen des Museums geworden ist, gehören zum Hof u.a. eine seltene Laubengangscheune (1812), die Ausstellung eines alten Dorfladens und ein Gemüse- und Kräutergarten, der entsprechend der historischen Situation des 19. Jh. angelegt worde.
Die Schule wurde 1811/12 errichtet. Im Erdgeschoß befindet sich der Schulraum. Die jetzige Einrichtung stammt von 1950. Neben dem historischen Klassenraum gibt es ein Vorbereitungszimmer für den Lehrer, seine Waschküche und seine Toilette. Im Obergeschoss befindet sich die Lehrerwohnung mit einer Einrichtung aus den 1950er Jahren. Daß Lehrer früher neben dem Unterricht auch Landwirtschaft betrieben, ist an dem Stall für Kühe und Schafe zu erkennen. Daran angebaut ist die Schülertoilette.
Das Brauhaus wurde 1794 in seiner jetzigen Form erbaut. Neben einer Ausstellung im rechten Teil des Gebäudes befindet sich links das eigentliche Brauhaus mit Brauofen.
Die ältesten Teile des gehen auf das 16. Jh. zurück. Die linke Scheune stammt von 1726 und das Oberlaubengebäude wurde im 19. Jh. erbaut. Neben dem Mittelbauernhof steht das "Tagelöhnerhaus", eines der kleinsten Häuser des Ortes. Es wurde 1800 als Fachwerkgebäude erbaut und beherbergt heute eine historische Schusterwerkstatt.

Inneneinrichtung

Im Erdgeschoß des Pfarrhauses sind Kasse, Museumsladen und -gaststätte im Stil des späten 19. Jh. untergebracht. Im Obergeschoß werden Sonderausstellungen gezeigt.
Das Schulgebäude zeigt einen Klassenraum aus den 1950er Jahren mit mehrsitzigen Schulbänken und eingelassenen Tintenfässern. Die Lehrerwohnung im Obergeschoss vermittelt einen Eindruck davon, wie der letzte Lehrer der Einklassenschule in den 1950er Jahren gelebt hat.
Der linke Teil des Brauhauses, das "Darrhaus" beherbergt eine Ausstellung. Links befindet sich das eigentliche Brauhaus mit Brauofen.
Das Wohnhaus des Mittelbauernhofes hat einen doppeltonnigen Hochkeller, über dem Stube und Küche liegen. Im Erdgeschoß befinden sich weiter die Waschküche mit Waschkessel, Wirtschaftsraum und Kuhstall. Hinter den Scheunen ist ein Beetgarten mit Laube und einem Geflügelgehege. Ein ehemaliger Obstgarten mit Bienenhaus schliesst das Gehöft ab.
Die Einrichtung der Schusterwerkstatt im Tagelöhnerhaus stammt aus dem Besitz von Schuhmacher Letsch aus Dornheim, der sein Handwerk darin bis 1964 betrieb.

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

 

 

Aufzüge:

keine

Parkplätze

Im Dorf genügend vorhanden.

Publikation "Begleiter und Erklärer für den Museumsbesuch" (Hohenfelden 2004)


Mitglieder des "Brau- und Kulturvereins Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden e.V." haben bereits Erfahrungen mit Dreharbeiten

Erfahrungen mit Dreharbeiten

"Rotkäppchen" (Mediopolis 2005), "Napoleon - die Deutschen und der Kaiser" (LOOKS 2006), diverse mdr-Beiträge, Dokumentationen, studentische Filmprojekte

Lage

Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden (Ort)

Im Dorfe 63
99448 Hohenfelden

Kontakt

Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden (Ort)
Im Dorfe 63
99448 Hohenfelden

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Franziska Zschäck
Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden
Direktorin

Im Dorfe 63
99448 Hohenfelden

T: +49 (0) 36450 43918
info@freilichtmuseum-hohenfelden.de

Kontakt vor Ort

Frau Voss
Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden
Öffentlichkeitsarbeit

Im Dorfe 63
99448 Hohenfelden

T: +49 (0) 36450 43918
info@freilichtmuseum-hohenfelden.de

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