Im Stil des Neoklassizismus vom Leipziger Baurat Arwed Roßbach um die Jahrhundertwende entworfen, erfuhr das Gebäude mehrere Wandlungen durch Um- und Anbauten und Kriegszerstörungen. Die jüngsten Rekonstruktionen lehnten sich sehr stark an die historischen Vorlagen an, verhalfen dem Theaterbau jedoch auch zu einer modernen Bühnenausstattung. Im eindrucksvollen gold- und stuckgeschmückten Theatersaal zeigt das leistungsfähige Mehrspartenensemble des fusionierten Theaters Plauen-Zwickau Musiktheater, Schauspiel, Ballett und spielt Konzerte des eigenen Orchesters.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach Absprache, Spiel- und Probenplan beachten; Hauspersonal ist in der Spielzeitpause nicht im Dienst
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache
Nutzung
Mehrspartenbühne (Musiktheater, Ballett, Schauspiel, Orchester), Theaterpädagogik, Gastspiele, Führungen
Kunsthistorische Baubeschreibung
neoklassizistischer Bau mit Fassade aus Sandsteinquadern, dreiachsige Vorhalle mit vier korinthischen Säulen und Dreiecksgiebel; ab 1893 Planung durch den in Leipzig wirkenden, von Gottfried Semper inspirierten, Architekten Arwed Roßbach, einem gebürtigen Plauener; 1897 Grundsteinlegung für den Bau des Stadttheaters Plauen, Einweihung am 1. Oktober 1898; in den 1920er Jahren zahlreiche Um- und Anbauten von Magazin- und Verwaltungsbauten, bühnentechnische Veränderungen und Umbauten am Gebäude selbst; 1939 Zerstörung der Stuckarbeiten im Zuschauerraum und Umwandlung in einen kargen, schmucklosen Theatersaal; Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges im August 1945 innerlich 80-90% der Bausubstanz, äußerlich bis zu 40%; dennoch Fertigstellung des Wiederaufbaus im Oktober 1945; 1979-81 umfassende Rekonstruktion, vor allem des Zuschauerraumes, im großen Umfang Stuck- und Vergoldungsarbeiten in Anlehnung an die historischen Vorlagen; 1999 umfassende Sanierung und Modernisierung der gesamten Bühne und Einbau einer Drehscheibe in die Bühnentechnik
Inneneinrichtung
zweirangiger Theatersaal mit flachem Deckengewölbe und Stichkappen, korbbogenförmige Gurtbögen zwischen den dreigeschossig angeordneten Ehrenlogen; reiche Ornamentik z. T. vergoldet
Zusätzliche Räumlichkeiten
Künstlergarderoben vorhanden;
weitere Spielstätten in Plauen:
Parktheater für Freilufttheater-Inszenierungen mit Platz für 1684 Zuschauer
weitere Spielstätten am Theater Zwickau:
Gewandhaus
Freilichtbühne am Schwanenteich
Konzert- & Ballhaus "Neue Welt" (Außenspielstätte), siehe auch Location Guide-Eintrag Konzert- & Ballhaus "Neue Welt" Zwickau (innen) ;
nächstgelegene Übernachtungsmöglichkeit: Dormero Hotel Plauen, weitere Hotels siehe Übernachtungsportal der Stadt Plauen
Erschließung
siehe technische Ausstattung, sanitäre Anlagen und Stromanschlüsse entsprechen den modernen Anforderungen an ein Veranstaltungshaus
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Materialtransport zu allen relevanten Bereichen möglich
Aufzüge:
Aufzug vorhanden
Parkplätze
Busparkplätze in der Melanchthonstraße hinter dem Vogtlandtheater (in Absprache mit der Stadtverwaltung Plauen),
in unmittelbarer Nähe: Parkhaus Dormero Hotel (300 Parkplätze, Mo - So 24 Stunden geöffnet),
siehe auch Übersicht der Parkplätze in der Innenstadt
reichhaltiger Kostümfundus vorhanden;
vermutlich einziger erhaltener Wolkenapparat der Firma Schwabe & Co. Berlin, Inbetriebnahme 1922, wiederentdeckt 2007 und wieder weitgehend restauriert
Erfahrungen mit Dreharbeiten
Roland May, der ehemalige Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau, übernahm die Titelrolle in den Spielszenen von Geschichte Mitteldeutschlands: Schalck-Golodkowski und die Pleite der DDR (2016).
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Carolin Eschenbrenner
Theater Plauen-Zwickau gGmbH
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Theaterplatz
08523 Plauen
Kontakt vor Ort
Carolin Eschenbrenner
Theater Plauen-Zwickau gGmbH
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Theaterplatz
08523 Plauen