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Dresdner Stallhof

Dresdner Stallhof

© MDM

Langer Gang im Stallhof, Richtung Südosten

Langer Gang im Stallhof, Richtung Südosten

© MDM

Langer Gang im Stallhof, Richtung Südosten

Langer Gang im Stallhof, Richtung Südosten

© MDM

Renaissance Herrschaftsbauten Schlösser

Der unregelmäßig umbaute Stallhof des Residenzschlosses gehört zu den wenigen erhaltenen Renaissancebauten in Dresden. Er diente als Schauplatz für höfische Turniere, Hetzjagden und das Ringstechen. Begrenzt wird der Hof zwischen Schloss und Stallgebäude (Johanneum) von dem Langen Gang mit toskanischen Säulen, dem Georgenbau und dem Kanzleihaus. An der Außenseite des Langen Ganges befindet sich der berühmte Fürstenzug aus 25.000 Meißner Porzellankacheln. Nach dem Wiederaufbau 1950 und einer umfassenden Rekonstruktion von 1972-1979 finden heute verschiedene Veranstaltungen im Stallhof statt.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

6-20 Uhr, weitere Zeiten möglich

 

Einschränkungen (räumlich):

nur Außenbereich, häufig Veranstaltungen

Nutzung

Tourismus, Veranstaltungen wie ein Mittelaltermarkt in der Adventszeit, Theater etc.

Kunsthistorische Baubeschreibung

Unter Kurfürst Christian I. errichtete Hans Irmisch nach einem Entwurf von Paul Bucher von 1586-1591 die Anlage, die zunächst aus Stallgebäude im Südosten, Langem Gang im Norden und dem Kanzleihaus bestand.

Der Stallhof ist durch drei Tore zugänglich: dem Jagdtor mit plastischem Schmuck von Andreas Walter III, dem Georgentor und einem schlichten Tor zur Augustusstraße. Im Hof befinden sich noch die Turnierbahn und die zwei mit Trophäenreliefs geschmückten Bronzesäulen für das Ringstechen.

Der Lange Gang von ca. 100 m Länge wurde von Giovanni Maria Nosseni entwurfen. Er verband das Stallgebäude mit dem Schloss. Über dem Arkadengang mit 20 toskanischen Säulen gibt es ein Geschoß mit Satteldach und kleinen Zwerchhäusern mit Volutengiebeln sowie gekoppelten Fenstern mit Dreiecksgiebeln. Über den Kapitellen der Säulen befinden sich Tierköpfe sowie die Wappen der sächsischen Landesteile von Andreas Walther III.

Das Johanneum (ehem. Stallgebäude) hat eine 400jährige Geschichte. Das heute denkmalgeschützte Renaissancegebäude von 1586 wurde mehrfach umgebaut und verlor dadurch seinen Renaissancecharakter. Es beherbergte u.a. die Rüstkammer, die Gemäldegalerie, die Porzellansammlung und das Historische Museum. Seit 1956 ist das Verkehrsmuseum dort untergebracht. Die Hoffassade zeigt noch zweieinhalb Geschosse mit Dekorationen, die auf die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes hinweisen. Am Südflügel der Hofseite befinden sich die geharnischte Reiterfigur von Christian I. und darüber ein Medaillonporträt Augusts des Starken von Christian Behrens.

Das Kanzleihaus, 1565-1567 von Hans Irmisch errichtet, gilt als ältester Verwaltungsbau in Dresden. Das Gebäude wurde 1945 völlig zerstört. Erst 1998 erfolgte der Wiederaufbau des ehemaligen Renaissancebaus als Sitz des Bischofs von Dresden-Meißen. Zum Stallhof hin sind die Außenmauern mit illusionierter Bossenrustika gestaltet.

Epoche

Renaissance

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

 

 

Aufzüge:

 

Parkplätze

keine, öffentliche Parkplätze gegen Gebühr, Übersicht zu Parkmöglichkeiten über die Webseite der Stadt Dresden

Erfahrungen mit Dreharbeiten

sind vorhanden, u.a.:
Der Frosch und das Wasser (2024)
Sachsens Glanz und Preußens Gloria (1982-85)

Lage

Dresdner Stallhof

Augustusstraße
01067 Dresden

Kontakt

Dresdner Stallhof
Augustusstraße
01067 Dresden

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Yvonne Aulhorn
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Geschäftsstelle Zwinger / Festung Dresden

Theaterplatz
01067 Dresden

T: +49 (0) 351 438370312
stallhof@schloesserland-sachsen.de

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