Die Hansestadt Stendal als größte und älteste Stadt der Altmark ist geprägt von bedeutenden Bauten der Backsteingotik. Marktplatzensemble mit Rathaus, überragt von der mächtigen Turmfront der Marienkirche, Uengelinger und Tangermünder Tor, aber auch Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert zeugen von Reichtum und Wohlstand zur Blütezeit der Hansestadt. Im Jahr 1717 wurde hier Johann Joachim Winckelmann, Begründer der wissenschaftlichen Archäologie, geboren. Bis heute erinnert in einem Fachwerkhaus das Winckelmann-Museum an seine Arbeit. Die historische Altsatdt ist ein Flächendenkmal von 94 ha Größe und ist von städtischer Bebauung späterer Epochen eingefasst. In den 1970er Jahren wurde Stendal im Westen um ein großräumiges Plattenbaugebiet erweitert. Das abwechslungsreiche Stadtbild kann für die Umsetzung historischer wie zeitgenössischer Stoffe gleichermaßen empfohlen werden.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach Absprache, unter Berücksichtigung geplanter Veranstaltungen
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache, unter Berücksichtigung aktueller Baustellen und Straßensperrungen
Kunsthistorische Baubeschreibung
Die Stadt zeigt sich als Ebenbild ihrer wechselvollen Geschichte. Gotik, schmuckloses Fachwerk, Barock, Gründerzeit, Moderne und Plattenbau zeichnen ein kontrastreiches Stadtbild. Kirchen, Klöster und Befestigungsbauten stammen aus der Zeit der regional sehr bedeutsamen Backsteingotik, der Hauptanteil der Fachwerkhäuser stammt aus dem Barock bzw. dem nachfolgenden Klassizismus. Ebenfalls zu finden sind Bauten der Gründerzeit. Bemerkenswert im Stadtbild sind einige beeindruckende Objekte im Stil der Neuen Sachlichkeit, wie z.B. das ehemalige Textilkaufhaus Ramelow aus dem Jahr 1929/30 oder die Comeniusschule aus dem Jahr 1931. Ab Anfang der 1970er Jahre entstanden das großräumige Plattenbaugebiet in Stendal Stadtsee.
Epoche
Gotik, Barock, Klassizismus, Jahrhundertwende, Klassische Moderne, Nachkriegsarchitektur, Industrielle Plattenbauweise, Bauhaus/Neue Sachlichkeit, Gründerzeit
Zusätzliche Räumlichkeiten
Die Stadtverwaltung bietet im Rahmen ihrer Möglichkeiten Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Produktionsbüros und Produktionshallen an. Weitere Informationen und Kontakte sind in unserem Handout zum "Produktionszentrum Stendal/Tangermünde" zu finden.
Erschließung
Die Stadtverwaltung bietet im Rahmen ihrer Möglichkeiten Unterstützung an. Weitere Informationen und Kontakte sind in unserem Handout zum "Produktionszentrum Stendal/Tangermünde" zu finden.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Aufzüge:
Parkplätze
Stellplätze für den Fuhrpark sind mit der Stadtverwaltung abzustimmen. Ordnungsbehördliche Anordnungen und Sondergenehmigungen für Stellflächen koordiniert je nach individueller Situation die Leitung des Tiefbauamtes oder des Ordnungsamtes.
Erfahrungen mit Dreharbeiten
Dreharbeiten in Stendal:
"The Judgment - Grenze der Hoffnung", Neue Mediopolis Filmproduktion GmbH, 2015
"Vicky & Wolf", DFFB - Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, 2012
"Unter Männern - Schwul in der DDR", Hoferichter & Jacobs Gesellschaft für audiovisuelle Medien und Kommunikationstechnologien mbH , 2011
"Solange wir leben", BALIANFilms, Rico Dietzmeyer, Theater der Altmark, 2011
"Unter Kontrolle" , credofilm GmbH, 2009
"Tango im Schnee", Ziegler Film GmbH & Co. KG, 2009
"Das Traumpaar", Polyphon Leipzig Film und Fernseh GmbH, 2008
"Leo - ein fast perfekter Typ", Polyphon Leipzig Film- und Fernseh GmbH, 2006
"Das Bernstein-Amulett", Ziegler Film GmbH & Co. KG, 2003
"Endstation Tanke", Tellux-Film GmbH, 2000
"Die Beteiligten", DEFA Studio für Spielfilme, 1989
"Polizeiruf 110 - Die Abrechnung", Fernsehen der DDR, 1977
"Copernicus", DEFA / Filmgruppe „Iluzjon“ Warschau, 1972
"Die Suche nach dem wunderbaren Vögelchen", DEFA, 1960
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Philipp Krüger
Hansestadt Stendal
Pressestelle
Markt 1
39576 Stendal
Kontakt vor Ort
Philipp Krüger
Hansestadt Stendal
Pressestelle
Markt 1
39576 Stendal