In der DDR entwickelte sich Stendal vom Verwaltungszentrum zu einem wichtigen industriellen Standort. Die Nachfrage nach Wohnungen stieg ab Mitte der 1960er Jahre deutlich an und so wurde ab 1971 das neue Wohngebiet Stadtsee in Plattenbauweise erbaut. Im Vergleich zu anderen Plattenbaugebieten wurde hier sehr großzügig geplant. Die fast romantische Lage am großen Stendaler Stadtsee bietet bemerkenswerte Ansichten in scharfem städtebaulichen Kontrast. Seit dem Jahr 2000 wird das Gebiet durch Sanierung in Stadtnähe und Rückbau in den Randgebieten der Einwohnerentwicklung angepasst. Da die Plattenbauten bisher nur zum Teil saniert sind, kann Stendal Stadtsee für die Umsetzung historischer wie zeitgenössischer Stoffe gleichermaßen empfohlen werden.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach Absprache, unter Berücksichtigung geplanter Veranstaltungen
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache, unter Berücksichtigung aktueller Baustellen und Straßensperrungen
Kunsthistorische Baubeschreibung
Stendal Statdsee ist eine Großplattensiedlung im Sinne der sozialistischen Planstadt. Grundlage ist die industrielle Plattenbauweise mit verschiedenen Wohnungstypen, deren Kerngedanke auf Konzepten zur "Wohnung für das Existenzminimum" aus den 1920er Jahren sowie öffentlichem Freiraum im Sinne des Zusammengehörigkeitsgefühls "sozialistischer Lebensweise" basiert. In der Zeit ab 1971 entstanden die Wohnkomplexe Stadtsee I bis III, später folgte wegen stark ansteigender Einwohnerzahlen noch das Wohngebiet Stendal Süd. Im wesentlichen bestehen die Wohnkomplexe aus 1-3 geschossigen Gesellschaftsbauten, 5-6 geschossigen Wohnbauten sowie 10-11 geschossigen Hochhäusern. Die Hochhäuser markieren heute vor allem die Hauptverkehrsadern der Wohnkomplexe.
Epoche
Nachkriegsarchitektur, Industrielle Plattenbauweise
Zusätzliche Räumlichkeiten
Die Stadtverwaltung bietet im Rahmen ihrer Möglichkeiten Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Produktionsbüros und Produktionshallen an. Weitere Informationen und Kontakte sind in unserem Handout zum "Produktionszentrum Stendal/Tangermünde" zu finden. Vermieter in Stendal Stadtsee sind die Stendaler Wohnungsbaugesellschaft mbH: www.swg-stendal.de und die Wohnungsbau-Genossenschaft "Altmark" eG Stendal: www.wbga-stendal.de.
Erschließung
Die Stadtverwaltung bietet im Rahmen ihrer Möglichkeiten Unterstützung an. Weitere Informationen und Kontakte sind in unserem Handout zum "Produktionszentrum Stendal/Tangermünde" zu finden.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Aufzüge:
Parkplätze
Stellplätze für den Fuhrpark sind mit der Stadtverwaltung abzustimmen. Ordnungsbehördliche Anordnungen und Sondergenehmigungen für Stellflächen koordiniert je nach individueller Situation die Leitung des Tiefbauamtes oder des Ordnungsamtes → "Produktionszentrum Stendal/Tangermünde"
Weitere Informationen und Kontakte sind in unserem Handout zum "Produktionszentrum Stendal/Tangermünde" zu finden.
weitere Linkempfehlungen:
www.landkreis-stendal.de
www.sachsen-anhalt-tourismus.de/staedte-regionen
http://altmark-rundkurs.de
weitere Unterkünfte: www.sachsen-anhalt-tourismus.de
Erfahrungen mit Dreharbeiten
Dreharbeiten in Stendal:
"The Judgment - Grenze der Hoffnung", Neue Mediopolis Filmproduktion GmbH, 2012
"Vicky & Wolf", DFFB - Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, 2012
"Unter Männern - Schwul in der DDR", Hoferichter & Jacobs Gesellschaft für audiovisuelle Medien und Kommunikationstechnologien mbH , 2011
"Solange wir leben", BALIANFilms, Rico Dietzmeyer, Theater der Altmark, 2011
"Unter Kontrolle", credofilm GmbH, 2009
"Tango im Schnee ", Ziegler Film GmbH & Co. KG, 2008
"Leo - ein fast perfekter Typ", Polyphon Leipzig Film- und Fernseh GmbH, 2006
"Das Traumpaar", Polyphon Leipzig Film und Fernseh GmbH, 2006
"Das Bernstein-Amulett", Ziegler Film GmbH & Co. KG, 2003
"Endstation Tanke", Tellux-Film GmbH, 2000
"Die Beteiligten", DEFA Studio für Spielfilme, 1989
"Polizeiruf 110 - Die Abrechnung", Fernsehen der DDR, 1977
"Copernicus", DEFA / Filmgruppe „Iluzjon“ Warschau, 1972
"Die Suche nach dem wunderbaren Vögelchen", DEFA, 1960
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Philipp Krüger
Hansestadt Stendal
Pressestelle
Markt 1
39576 Stendal
Kontakt vor Ort
Philipp Krüger
Hansestadt Stendal
Pressestelle
Markt 1
39576 Stendal