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Historische Kuranlagen Bad Lauchstädt, Kursaal

Historische Kuranlagen Bad Lauchstädt, Kursaal

© MDM / Konstanze Wendt

Historische Kuranlagen Bad Lauchstädt, Kursaal

Historische Kuranlagen Bad Lauchstädt, Kursaal

© MDM / Konstanze Wendt

Historische Kuranlagen Bad Lauchstädt, Kursaal, Spielsalon im Pavillon

Historische Kuranlagen Bad Lauchstädt, Kursaal, Spielsalon im Pavillon

© MDM / Konstanze Wendt

Barock Klassizismus Sächsischer Barock Freizeit Tourismus Kuranlagen

Der Kurpark Bad Lauchstädt ist eine im historischen Zustand erhaltene, vom Merseburger Stiftsbaumeister Johann Wilhelm Chryselius geschaffene bau- und gartenkünstlerische Anlage. Dazu gehören der Brunnen mit doppelläufiger Treppe und steinerner Balustrade, Teichanlagen mit Springbrunnen, der Kursaal mit klassizistischer Ausmalung nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel, die rekonstruierten Kolonnaden, drei Pavilions (Herzogs-, Quell- und Badepavilion) und als Rahmen ein Landschaftspark sowie ein kleiner Architekturgarten. In den Sommermonaten wird zu Veranstaltungen im Freien und zu Park- und Kaffeekonzerten geladen. Die besondere, historisch erhaltene Anlage bietet sich für die Umsetzung sowohl zeitgenössischer als auch historischer Stoffe an. → Außenansichten, → Goethe-Theater Bad Lauchstädt

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

nach Absprache außerhalb von Veranstaltungen

 

Einschränkungen (räumlich):

nach Absprache

Nutzung

Die Kuranlagen liegen in einer öffentlich zugänglichen Parkanlage, im Kursaal gibt es Veranstaltungen, Kammerkonzerte, Tagungen, Kongresse. Das Museum bietet Führungen an.

Kunsthistorische Baubeschreibung

Der Kurpark Bad Lauchstädt ist eine im historischen Zustand erhaltene bau- und gartenkünstlerische Anlage. Die Hauptachse der Anlage führt vom Tor des Schlosses über den Brunnen zum Kurhaus und schneidet die Haupt-Promenade in der Mitte. Mittelpunkt der Gesamtanlage ist die Brunnenkammer der Heilquelle. Die Kuranlage gehört der spätbarocken Tradition Dresdens an. Dem Kurhaus geben zwei übereinanderliegende Fensterreihen einen repräsentativen Charakter. Den Brunnen einrahmend, wurde rechts und links von seiner steinernen Balustrade je ein quatratischer Pavillon mit hochgezogenem Mansardendach errichtet. Kolonnaden, drei Pavillons (Herzogs-, Quell- und Badepavillon) und ein kleiner Architekturgarten und ein Landschaftspark wurden angelegt.

Kursaal: 1780, Stiftsbaumeister Johann Wilhelm Chryselius, repräsentativer spätbarocker Bau mit einem sich über zwei Etagen erstreckenden Saal;
Quellbrunnen: 1776, Stiftsbaumeister Johann Wilhelm Chryselius, an der ursprüngliche Stelle gelegen, an der das Lauchstädter Heilwasser seit mehr als 300 Jahren an die Oberfläche tritt, bildet das Zentrum der Anlagen,
Sandsteinbalustrade mit 8 Putti, doppelläufige Treppe hinab zur Brunnenschale aus Juramarmor;
Quellpavillon: 1776, Stiftsbaumeister Johann Wilhelm Chryselius, ehemaliger Schöpfraum im Keller, heute Besucherzentrum;
Ausstellungspavillon: 1776, Stiftsbaumeister Johann Wilhelm Chryselius, ursprünglich die Bäder für die Kurgäste, heute Ausstellung über die Lauchstädter Badegeschichte;
Herzogspavillon: 1735, Fachwerkbau mit quadratischem Grundriss;
Kolonnaden: 1787, Stiftsbaumeister Johann Wilhelm Chryselius, als Wandelhalle für regnerische Tage und zur Unterbringung der Krämer erbaut;
Badehaus: 1823, Dr. Richter, öffentliches Badehaus;
Gästehaus: erbaut Anfang des 20. Jahrhunderts;
Vulpius-Laube: 1968, Gedächtnisort für Christiane von Goethe, geb. Vulpius

Epoche

Barock, Klassizismus, Sächsischer Barock

Inneneinrichtung

Kursaal: repräsentativer spätbarocker Bau mit einem sich über zwei Etagen erstreckenden Saal, der 1823/24 nach Entwürfen des berühmten Berliner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel ausgemalt wurde, die illusionistische Architekturmalerei gilt als seltenes Beispiel für die Raumgestaltung des deutschen Klassizismus, die vier originalen Kronleuchter sind erhalten;
Kurhaus: heute Sitz der Geschäftsführung, originale Treppe führt zu den Büros im Obergeschoss;
Quellpavillon: Informationszentrum;
Ausstellungspavillon: Ausstellungsräume;
Herzogspavillon: heute Ausstattung als Spielsalon des Rokoko mit originalgetreu historischem Mobiliar;
Gästehaus: 3 Gästewohnungen mit Ausstattung aus den 1990er Jahren, Keller;
Badehaus: heute Museumsverwaltung, die Innenausstattung der ehemaligen Klinik (Entbindungsheim)aus den 1960er Jahren ist bestens erhalten, im zweiten Gebäudeteil befinden sich Gästewohnungen

Zusätzliche Räumlichkeiten

Es sind Garderoben vorhanden, auch weitere Räume können nach Absprache genutzt werden.

Erschließung

Stark- und Normalstromanschlüsse, Wasseranschlüsse sowie sanitäre Anlagen sind ausreichend vorhanden.

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

Treppe im Kurhaus: 1,05m
Treppe im Badehaus zur Museumsverwaltung: 1,25m
Treppe im Badehaus zu den Gästewohnungen: 1,20m-1,50m
Treppe im Gästehaus: 1,05mTreppe Quellbrunnen: 1,10m

 

Aufzüge:

 

Parkplätze

Es gibt ausreichende Parkplätze am Kurpark/Freibad, auch für Busse sowie am Theater.

Erfahrungen mit Dreharbeiten

Im Theater und in den Historischen Kuranlagen wurden schon eine Vielzahl verschiedenster Veranstaltungen realisiert.
Dreharbeiten:
"Treasure", Seven Elephants GmbH, 2023
"Polizeiruf 110 – Mordsfreunde", MDR, 1999

Lage

Historische Kuranlagen Bad Lauchstädt (innen)

Parkstraße 18
06246 Goethestadt Bad Lauchstädt

Kontakt

Historische Kuranlagen Bad Lauchstädt (innen)
Parkstraße 18
06246 Goethestadt Bad Lauchstädt

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

René Schmidt
Historische Kuranlagen & Goethe-Theater Bad Lauchstädt GmbH
Direktor, Geschäftsführer

Parkstraße 18
06246 Goethestadt Bad Lauchstädt

T: +49 (0) 34635 7820
info@goethe-theater.com

Kontakt vor Ort

Ute Boebel
Historische Kuranlagen & Goethe-Theater Bad Lauchstädt GmbH
Besucherzentrum

Parkstraße 18
06246 Goethestadt Bad Lauchstädt

T: +49 (0) 34635 78216
besucher@goethe-theater.com

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