Der markante, multifunktionale Gemeinschaftsbau aus den 1950er Jahren der DDR prägt nicht nur in architektonischer Hinsicht das Stadtbild von Aue. Als kulturelles Zentrum des Landkreises ist es Ort von Großveranstaltungen und Heim- und Spielstätte regionaler Kultureinrichtungen des Erzgebirges. Die reiche Ausstattung der Wismut-Ära (Uranabbau) blieb in den repräsentativen Räumlichkeiten im Detail erhalten. Unter anderem verfügt der Große Saal über eine historische Holz-Klapp-Bestuhlung für fast 800 Besucher, der Kleine Saal über eine geflochtene Kassettendecke mit den originalen Leuchtern oder das Große Foyer über ein sozialistisches Wandbild über dem Büfett. Das Haus liegt am grünen Stadtpark mit einer kleinen Freilichtbühne und einem Teich mit Fontäne. Diese Fontäne steigt bis zu 12 m hoch auf. Das Kulturhaus Aue ist ein Eigenbetrieb des Erzgebirgskreises.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
unter Berücksichtigung des Veranstaltungsplanes, günstig: Spielpause der Erzgebirgischen Philharmonie im Juli/August, ungünstig: Vor-/Weihnachtszeit
Einschränkungen (räumlich):
nach Absprache
Nutzung
Kulturzentrum des Erzgebirgskreises mit Nutzungsvarianten für Großveranstaltungen moderner Unterhaltungskunst, Konzerte/Theater/Kabarett und Konferenzen/Tagungen/Seminare/Messen; Heimstatt kultureller Einrichtungen; Kreativabteilung mit Kursangebot
Kunsthistorische Baubeschreibung
Architektur des Sozialistischen Klassizismus kombiniert mit modernen Formen, Architekt: Heinz Voigtmann (Entwurfsbüro Aue), Putzfassade gegliedert durch Porphyrtuff, Fassade zur Goethestraße geschmückt mit Wandbild: Sgraffito/Putzrelief von Heinz Lanzendorf, Bildinhalt: Musikant, Tänzerin, Soldat und zwei Bergleute mit roter Fahne
Epoche
Sozialistische Baukunst
Inneneinrichtung
Die fest verankerten Teile der reichen, dekorativen Ausstattung blieben bis ins Detail im Originalzustand erhalten.
Großer Saal: mit Parkett (620 Plätze), Balkon (164 Plätze), Haupt- und Vorderbühne mit Orchestergraben, historische Holz-Klapp-Bestuhlung mit erneuerten Sitzbezügen, zwei Konzertflügel vorhanden, Decke geschmückt mit Rauten-Ornamenten
Kleiner Saal: historische Leuchter, Parkettbußboden, geflochtene Kassettendecke, Holzverkleidung der Heizung
Großes Foyer: zwei-etagige historische Leuchter, hochglanzversiegelter Linoleumboden, Wandbild: Gips-Intarsienarbeit von Rudolf Kraus über dem Büfett (heute: Theke), Bildinhalt: Kumpel, Arbeiter und LPG-Bäuerin als Besucher sowie Künstler, Dichter, Musiker, Schauspieler und Pioniere
Vestibül: historische Leuchter, Steinfußboden, Holzverkleidung der Heizung, vorgelagerter Windfang mit Kassenbereich am Haupteingang
Garderobe: wellenförmig angelegt, mit schwarzem Stein gefasst, indirekte Deckenbeleuchtung, ursprünglicher Raum zur Hälfte erhalten, andere Hälfte zur Galerie umgewidmet
Klubräume: nicht erhalten
Zusätzliche Räumlichkeiten
verschiedene Künstlergarderoben (UG, DG) sowie Ballettraum (UG) vorhanden, der auch für Catering genutzt werden kann
Erschließung
Wlan vorhanden, Übersicht der technischen Ausstattung: technische Daten des Kulturhauses Aue;
Übernachtungen:
Hotel Blauer Engel**** mit 39 Zimmern in etwa 300 min Entfernung,
weitere Unterkünfte über die Webseite der Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Techniktransport erfolgt treppenlos direkt über die jeweilige Ebene
Aufzüge:
Anfahrt an jede Ebene möglich, Speisenaufzug vorhanden
Parkplätze
zwei bis drei Stellplätze für Lkw an der Rampe direkt am Kulturhaus, Nutzbarkeit öffentlicher Parkplätze in der näheren Umgebung in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema (Bsp. Parkplatz "Anton-Günther-Platz" mit barrierefreier Zugangsmöglichkeit in etwa 2 min Entfernung)
Kostümfundus vorhanden, Einzelstücke der Original-Ausstattung und funktionstüchtiger Technik aus DDR-Zeiten vorhanden, vieles ging an SBS-Deko;
Der Kulturhausleiter vermittelt gern den Kontakt zu den Ansprechpartnern im Kulturhaus von:
Erzgebirgsensemble Aue (Brauchtumspflege Liedgut, Mundart, Volkstanz)
Erzgebirgische Philharmonie Aue
Kreismusikschule Erzgebirgskreis
Der kul(T)our-Betrieb ist außerdem zuständig für:
Schloss Schwarzenberg (u. a. Vermietung der Räumlichkeiten Festsaal und Gewölbekeller) und für das
Zeiss-Planetarium und Sternwarte Schneeberg mit Wetterstation
Erfahrungen mit Dreharbeiten
TV-Aufzeichnungen
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Tobias Hertzsch
kul(T)our-Betrieb | Kulturzentrum des Erzgebirges | Kulturhaus Aue
Kulturhausleiter
Goethestraße 2
08280 Aue-Bad Schlema
Kontakt vor Ort
Tobias Hertzsch
kul(T)our-Betrieb | Kulturzentrum des Erzgebirges | Kulturhaus Aue
Kulturhausleiter
Goethestraße 2
08280 Aue-Bad Schlema