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Schloss Neuenburg, Fürstensaal

Schloss Neuenburg, Fürstensaal

© MDM / Konstanze Wendt

Grüner Salon

Grüner Salon

© MDM / Konstanze Wendt

Jagdzimmer

Jagdzimmer

© MDM / Konstanze Wendt

Romanik Gotik Renaissance Barock Herrschaftsbauten Schlösser

Acht Kilometer nordwestlich von Naumburg erhebt sich über der Unstrut und dem Winzerstädtchen Freyburg die Neuenburg. Der Blick vom romanischen Bergfried reicht weit in die Unstrutlandschaft hinein. Die Neuenburg wurde um 1090 von Ludwig dem "Springer" gegründet. Ihre wechselvolle Geschichte kann anhand der Bauten aus Romanik, Gotik, Renaissance und Barock gut nachvollzogen werden. Die beeindruckende Gesamtanlage wird heute für private und öffentliche Veranstaltungen, Tagungen und Seminare genutzt. Jährlicher Höhepunkt sind die Internationalen Tage der mittelalterlichen Musik, "montalbâne". Weitere Bilder und Informationen unter Museum Schloss Neuenburg (außen).

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

nach den Richtlinien der Kulturstiftung; geplante Veranstaltungen

 

Einschränkungen (räumlich):

nach den Richtlinien der Kulturstiftung und nach Absprache

Nutzung

Museum, Veranstaltungen, Tagungen, Trauungen, Gastronomie

Kunsthistorische Baubeschreibung

Das Schloss Neuenburg besteht aus der Vorburg und der Kernburg. Baugeschichtlich ist zu erkennen, das die Burg seit ihrer Gründung in jeder Epoche erweitert und den Lebensbedingungen entsprechend umgebaut wurde. Merkmale aus Romanik, Gotik Renaissance und Barock sind heute noch deutlich zu erkennen. Die wichtigsten Bauten aus der Romanik sind der weithin sichtbare Bergfried III, ein reich ausgebildeter spätromansicher Rundturm mit einer Haube von 1550, die romanische Ringmauer mit Zugang zum Zwinger, der romanische Wohnturm und das Westtorhaus, in dem sich heute die Museumskasse befindet sowie die nahe dem Bergfried stehenden Reste des romanischen Vorburgtores. Die Mauerzüge der Kernburg und der Vorburg sind ebenfalls romanischen Urpsrungs. Die Doppelkapelle und der Fürstenbau stammen von 1170, das Obergeschoss der Doppelkapelle wurde ab 1212 umgebaut und reich ausgestattet, der Fürstenbau durchlief bis etwa 1719 seinen barocken Ausbau. Gotisch geprägt sind vor allem die Küchenmeisterei, die aber um 1800 grundlegend umgebaut wurde sowie die beiden Galerieflügel, die im Barock ebenfalls umfassend ausgebaut wurden, und ein Teil des Osttores. Das Löwentor, heute Eingang in die Kernburg, stammt aus dem 17.Jh.. Alle in der Vorburg liegenden Bauten sind erst nach dem Jahr 1572 überliefert, bedeutende romanische Gebäude sind hier nicht nachgewiesen.

Epoche

Romanik, Gotik, Renaissance, Barock

Inneneinrichtung

Die Doppelkapelle ist im oberen, privaten Bereich wesentlich reicher mit Ornamenten verziert als die schlichten Formen des Untergeschosses. Eine Renaissance-Wendeltreppe verbindet die Kapelle mit dem Fürstenbau, dessen Fürstensaal mit Rokoko-Mobiliar und Leinwandtapeten von 1770 eingerichtet ist. Der Saal ist 9m breit, 20m lang, 3m hoch, hat Skulpturen und ein prächtiges Renaissanceportal. Der Grüne Salon ist im Empire-Stil ausgestattet. Über die Barocktreppe ist die hochinteressante Blockstube erreichbar, in der Reste einer Renaissancemalerei bis heute erhalten sind. Die großen und kleinen Gewölbe der Burg werden für Ausstellungen genutzt. In der ehemaligen Küchenmeisterei befindet sich heute wieder eine funktionstüchtige, mittelalterliche Küche mit Abzug, die für Veranstaltungen und Projekttage genutzt wird.

Zusätzliche Räumlichkeiten

Verschiedene Räume können nach Absprache genutzt werden.

Erschließung

Stark-, Normalstrom- und Wasseranschlüsse sind ausreichend vorhanden. Sanitäre Anlagen, zum Teil auch in seperaten Bereichen sind ebenfalls vorhanden. Auf dem Hof gibt es zwei Wasseranschlüsse.

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

Im Schloss gibt es drei Treppenhäuser. Die große Barocktreppe ist 4,00m breit, eine Wendeltreppe ist 1,20m breit, die schmale Wendeltreppe ist 0,80m breit.

 

Aufzüge:

 

Parkplätze

Es gibt einen großen Parkplatz vor der Torzufahrt zur Burg, einige Autos können auch auf dem Burghof parken. Die Durchfahrt ist für LKW bis 7,5t passierbar. In ca. 4 min. Entfernung gibt es einen weiteren großen Besucherparkplatz am Berghotel "Edelacker", der ebenfalls für LKW und Busse geeignet ist.

Die Mitarbeiter der Neuenburg können bei Bedarf Konakte zu Komparsen speziell für das Mittelalter herstellen.

Übernachtungen in Freyburg
Übernachtungen in der Region
Gastronomie in Freyburg

weitere Linkempfehlungen:
www.kulturstiftung-st.de
www.strasse-der-romanik.net
www.gartentraeume-sachsen-anhalt.de
www.blaues-band.de/unstrut/index.php
www.vereinigtedomstifter.de
www.saale-unstrut-tourismus.de
www.himmelswege.de
Unterkünfte: www.sachsen-anhalt-tourismus.de

Erfahrungen mit Dreharbeiten

Es wurden hier bereits Produktionen für ARD, ZDF, MDR, DWTV und Kika realisiert, u.a.:
"Sechs auf einen Streich - Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", Bremedia Produktion GmbH, 2014
"Die sechs Schwäne", Kinderfilm GmbH, 2012
"Lasko - Die Faust Gottes", action concept Film- & Stuntproduktion GmbH, (2008 | Folgen 1 - 7; 2010 | Folgen 8 - 15),
"Wilde Engel", action concept Film- & Stuntproduktion GmbH, (2004 | 2. Staffel),
"Küss mich, Frosch", Multimedia Film- und Fernsehproduktion GmbH, 2000

Lage

Museum Schloss Neuenburg (innen)

Schloss 1
06632 Freyburg

Kontakt

Museum Schloss Neuenburg (innen)
Schloss 1
06632 Freyburg

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Jörg Peukert
Kulturstiftung Sachsen Anhalt | Schloss Neuenburg
Museumsdirektor

Schloss 1
06632 Freyburg

T: +49 (0) 34464 35534
joerg.peukert@kulturstiftung-st.de

Kontakt vor Ort

Jörg Peukert
Kulturstiftung Sachsen Anhalt | Schloss Neuenburg
Museumsdirektor

Schloss 1
06632 Freyburg

T: +49 (0) 34464 35534
joerg.peukert@kulturstiftung-st.de

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