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Schloss Augustusburg

Schloss Augustusburg

© Lutz Zimmermann

Luftbild der Schlossanlage

Luftbild der Schlossanlage

© ASL Schlossbetriebe gGmbH

Südlicher Torflügel, Südseite

Südlicher Torflügel, Südseite

© MDM / Claudia Weinreich

Renaissance Herrschaftsbauten Schlösser

Die monumental über dem Zschopautal, am Rande des Erzgebirges, gelegene Schlossanlage entstand in den Jahren 1568 bis 1572/73. Kurfürst August von Sachsen ließ sie unter der Bauleitung von Hieronymus Lotter und Erhard van der Meer errichten. Das Schloss verkörperte Machtanspruch und landesherrliche Repräsentation Augusts, Anlass des Baus war die Behauptung der Kurwürde der Albertiner gegenüber den Ernestinern in den "Grumbachschen Händeln". Der streng nach den Stilprinzipien der italienischen Renaissance entworfene Bau beeindruckt durch seinen konsequent symmetrischen Grundriss, die schlichte, aber wirkungsvolle Fassadengliederung durch weißgekalkten Putz und rote Porphyrsteine und die prächtige Wandbemalung der Innenräume.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

nach Absprache, keine ganztägige Schließung möglich

 

Einschränkungen (räumlich):

in den Museumsräumen schwierig, sonst nach Absprache;

ACHTUNG: Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen im Kutschenmuseum bis Herbst 2025

Nutzung

verschiedene Museen (Motorrad-, Kutschen-, Jagdgeschichte etc.); Führungen, Treffen historischer Fahrzeuge, Veranstaltungen; gastronomische Nutzung; Jugendherberge

Kunsthistorische Baubeschreibung

Der symmetrische Zentralbau basiert auf den Idealen der Architekturtheorie des 16. Jhs. und den Prinzipien der italienischen Renaissance. Das Quadrat dient konsequent als Grundform für Aufriss und Innenraumgliederung. Die Vierflügelanlage besitzt ein Erdgeschoss und zwei weitere Geschosse mit durch profilierte Steine abgesetzten Fenstern. Die Fassadengestaltung der Schlossanlage erfolgt über Abgrenzung der Gesimse, Gewände, Konsolen, Portale und Eckquader mit roten Werksteinen aus Porphyr. Die über der Traufe entlanglaufende Ballustrade wurde 1799 aufgegeben und ist nur noch am Portal an der Südseite erhalten. Die Dächer der Eckhäuser als Zeltdächer mit je einem Turm etwa 1800 umgebaut.

Epoche

Renaissance

Inneneinrichtung

Die Raumstruktur im Innern folgt einem geometrischen Idealentwurf: im Zentrum der drei Geschosse jeweils ein großer Saal, umgeben von Gemächern. Räume mit Kreuzgratgewölbe und Kaminen. Originale Einrichtung, Mobiliar kaum erhalten, Ursprüngliche Renaissance-Wandbemalung in einigen Räumen noch vorhanden (Hasenhaus, Lindenhaus), aber nicht vollständig freigelegt oder noch nicht restauriert. Die Bemalung folgte dem Bestimmungszweck der Räume (repräsentative Säle sowie Schlaf- und Wohngemächer im Lindenhaus, Tafelstuben und Gästezimmer im Hasen- und Sommerhaus). Inhalt der Wandbilder und gleichzeitig Namensgeber waren Tier- und Jagdmotive (z.B. Hasensaal, Affen-, Turteltauben- oder Zeisigstube) bzw. Pflanzenmotive.

Die Schlosskirche ist geprägt vom sächsisch-protestantischen Schlosskapellenschema der Hochrenaissance mit Konzentration auf antikische Grundformen und klassische Säulenförmen. Im Innern zweigeschossiger Emporensaal, die Kanzel auf einer Halbsäule, rot-weiße Farbfassung der Kapelle.

Zusätzliche Räumlichkeiten

2 Speicherböden von je ca. 400 qm

Erschließung

Wasseranschluss und sanitäre Einrichtungen vorhanden; Stromanschlüsse: Innenhof 4 x 32 A, 4 x 16 A, 2 x 63 A / Wirtschaftshof 5 x 32 A, 6 x 16 A

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

die vier Treppenhäuser im Schloss in Nähe zu den großen Vorsälen sind axialsymmetrisch ausgerichtet, zwischen Sommerhaus und Galerietrakt, Lindenhaus und Kapelle, Hasenhaus und südlichem Torflügel sowie Küchenhaus und südlichem Torflügel; die Maße sind nahezu gleich: 1,80 breit und 2,30 hoch

 

Aufzüge:

 

Parkplätze

ausreichend Pkw-Parkplätze direkt vor dem Schloss, im Schlosshof nur nach Absprache;
Schlosshof für Fahrzeuge bis 10 t befahrbar;
2 Pkw-Ladesäulen von enviaM am oberen Parkplatz

Experten zum Schloss und zur Geschichte über die Schlossverwaltung vermittelbar;

Literatur mit umfassender Historie und Baugeschichte des Schlosses:
Britta Günther: Schloss Augustusburg, Edition Leipzig 2000 (ISBN 3-361-00483-7)

Erfahrungen mit Dreharbeiten

TV-Beiträge (MDR, NDR), u.a.:
Augustusburg - Das legendäre Schloss im Erzgebirge (2022; MDR-Reihe: Der Osten - Entdecke wo du lebst)

Lage

Schloss Augustusburg


09573 Augustusburg

Kontakt

Schloss Augustusburg

09573 Augustusburg

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Kontakt Drehgenehmigung

Franz Becht
Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH | Schloss Augustusburg

09573 Augustusburg

T: +49 (0) 37291 380280
franz.becht@asl-schloesser.de

Kontakt vor Ort

Franz Becht
Augustusburg/Scharfenstein/Lichtenwalde Schlossbetriebe gGmbH | Schloss Augustusburg

09573 Augustusburg

T: +49 (0) 37291 380280
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