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Schloss Rochlitz

Schloss Rochlitz

© Schlösserland Sachsen / Manfred Lohse

Schloss Rochlitz

Schloss Rochlitz

© Schlösserland Sachsen / Sylvio Dittrich

Schloss Rochlitz

Schloss Rochlitz

© Schlösserland Sachsen / Lothar Sprenger

Romanik Gotik Renaissance Herrschaftsbauten Schlösser

Schloss Rochlitz ist eine der ältesten Burganlagen Sachsens. Ursprünglich als Wehranlage konzipiert, gab es mehrfach Umbauten. Seine heutige Gestalt geht vor allem auf den repräsentativen Ausbau zum Schloss im späten 14. Jahrhundert zurück. Die markanten gotischen Wohntürme »Lichte Jupe« und »Finstere Jupe« lassen Schloss Rochlitz wie einen wehrhaften Dom erscheinen und zeigen noch heute die damalige Macht der Wettiner. Authentische Kulissen bieten die imposanten herrschaftlichen Wohn- und Repräsentationsräume, die spätgotische Schlosskapelle und die riesige Schwarzküche, die eine der wenigen noch erhaltenen mittelalterlichen Küchen und sogar voll funktionsfähig ist.

Eine 360°-Tour vermittelt einen ersten Eindruck von Außen- und Innenbereichen der Location.

Hinweise zum Dreh

Einschränkungen (zeitlich):

nach Absprache, Jahresprogramm und Vermietungsplan beachten

 

Einschränkungen (räumlich):

nach Absprache

Nutzung

museale Nutzung, Veranstaltungen, Kochkurse in der Schwarzküche;
Vermietung für Tagungen, Feiern und Hochzeiten

Kunsthistorische Baubeschreibung

Ursprünglich als Wehranlage konzipiert, wurde Schloss Rochlitz mehrfach umgebaut. Seine heutige Gestalt geht vor allem auf den repräsentativen Ausbau zum komfortablen Schloss im späten 14. Jahrhundert zurück: Damals entstanden das Fürstenhaus mit großen Sälen und die beiden Türme (sogenannte Jupen). Der berühmte Baumeister Arnold von Westfalen erprobte im späten 15. Jahrhundert an Schloss Rochlitz völlig neue Formen und Möglichkeiten des Bauens. Zu seinem Markenzeichen wurden hohe und breite Fenster, die in Bögen endeten, die an geraffte Gardinen erinnern. Diese Form gab ihnen den Namen „Vorhangbogenfenster“. Das Zellengewölbe bzw. Rippengewölbe, eine völlig neue Technik der Deckenkonstruktion, kommt in der Kapelle von Schloss Rochlitz zu voller Geltung.

Epoche

Romanik, Gotik, Renaissance

Inneneinrichtung

Das knapp 900 qm große restaurierte Fürsten- und Querhaus bietet imposante und herrschaftliche Wohn- und Repräsentationsräume mit rustikalen Balkendecken. Der lichtdurchflutete schlichte Tafelsaal mit Holzsäulen ist allein schon knapp 300 qm groß.

Die herrschaftliche Fürstenstube im 2. OG des Querhauses bietet 84 qm Fläche. Markant sind die von gotischen Spitzbögen gerahmten Fensternischen mit den "Vorhangbogenfenstern“. Die in Resten erhaltene Wandmalerei stammt aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts (Historismus)

Die spätgotische Schlosskapelle im Erdgeschoss des Querhauses zählt mit ihrem beeindruckenden Rippengewölbe zu den baulichen Besonderheiten von Schloss Rochlitz. Von den in Sekkotechnik ausgeführten Wandbemalungen sind nur noch Fragmente vorhanden, die ursprünglich bunten Kirchenfenster sind gar nicht mehr erhalten. Jedoch besitzt die 85 qm große Kapelle eine spektakuläre Akustik.

Teils in den Felsen gehauen, teils gemauert zählt der »Lange Keller« genannte Schlosskeller (102 qm) zum Vorratstrakt. Abdrücke mittelalterlicher Schalbretter aus der Entstehungszeit und fischgrätenartig gesetztes Bruchsteinmauerwerk sind noch heute erhalten.

Die voll funktionsfähige Schwarzküche befindet sich im Erdgeschoss des westlichen Südflügels und nimmt eine imposante Fläche von fast 100 qm ein. Sie wird von einem riesigen Herd (offenes Herdfeuer möglich) und einem enormen Rauchfang dominiert, auch ein Pastetenofen ist vorhanden. Teile der Küchenausstattung sind funktionstüchtige Replikate, die nach Absprache auch bei Dreharbeiten eingesetzt werden können.

Die markanten Türme »Lichte Jupe« und »Finstere Jupe« waren ursprünglich als Wohntürme geplant und beherbergten Verliese. Eine der Gefängniszellen wurde realistisch nachempfunden. In den anderen Turmzellen befindet sich heute die Schlossbibliothek. Im Turm „Finstere Jupe“ kann das unterhalb der dortigen Folterkammer liegende Verlies (14 m tief) mittels Bergsteigetechnik genutzt werden.

Kennzeichnend für Schloss Rochlitz sind außerdem die Wehrgänge. Im Westen führt ein geschlossener Wehrgang von Turm zu Turm. Im Norden verbindet ein weiterer Wehrgang die »Finstere Jupe« mit dem Fürstenhaus.

Zusätzliche Räumlichkeiten

im Schloss nur bedingt verfügbar;

innerhalb des Schlossareals befindet sich das "BlümchenCafé", das auch gemietet werden kann

Erschließung

Starkstromanschlüsse vorhanden, aber nicht in allen Bereichen verfügbar, Wasseranschlüsse und sanitäre Einrichtungen nutzbar

Informationen zur Zugänglichkeit

Treppen:

Treppenaufgänge zu allen Bereichen vorhanden, 142 Stufen zum Turm »Lichte Jupe« hinauf, Eignung für Technik- und Materialtransport individuell zu erfragen

 

Aufzüge:

außenliegender Personenaufzug vom Schlosshof zum Tafelsaal,
Maße Kabine: H 2,10 m x B 0,94 m x T 1,30 m,
Maße Tür: 2,10 m x 0,90 m,
Maximallast: 630 kg

Parkplätze

Schlosshof zugänglich über die Obere Brücke im Westen sowie über die Untere und Mittlere Brücke im Osten der Anlage,

Hauptzufahrt zum Schlosshof über Obere Brücke im Westen, ACHTUNG: durch die Größe und versetzte Lage der beiden dortigen Schlosstore nur mit Kleintransportern befahrbar (max. Größe Mercedes-Sprinter), Material muss gegebenenfalls von Lkw auf kleinere Fahrzeuge umgeladen werden, genaue Tormaße und Lageskizzen sind vom Motiveigner auf Anfrage erhältlich;

am Schloss nur wenige eigene Parkplätze und Stellflächen, der naheliegende Mitarbeiter-Parkplatz westlich der Anlage kann nach Absprache gegebenenfalls mitgenutzt werden, in der Vergangenheit wurden bei größeren Produktionen Flächen vor der westlichen Hauptzufahrt des Schlosses genutzt (z.B. für Food-Truck, Wohnmobile, Zelte oder Container);

öffentlicher Parkplatz Zentrum "An der Bleiche" (Uferstraße) in ca. 850 m Entfernung;

enviaM-Ladestation für E-Fahrzeuge in Schlossnähe am Mühlplatz

können vom Motiveigner vermittelt werden

Erfahrungen mit Dreharbeiten

sind vorhanden, u.a.:
Der süße Brei (2018)
Elisabeth von Rochlitz - Agentin der Reformation (2017, MDR)
500 Jahre Reformation in Sachsen (2016, MDR-Reportage)
Die Geschichte des Essens (2015, ZDF-Reihe)
Galileo History Spezial „Jumbos historische Tafelfreuden“ (2010, Pro7)
Schneewittchen (2009)

Kontakt

Schloss Rochlitz
Sörnziger Weg 1
09306 Rochlitz

Zur Website

Kontakt Drehgenehmigung

Peter Knierriem
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH | Schloss Rochlitz
Schlossleiter

Sörnziger Weg 1
09306 Rochlitz

T: +49 (0) 3737 492311
rochlitz@schloesserland-sachsen.de

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