Deutsche Aufklärung und englischer Gartenstil – wie an keinem anderen Ort Deutschlands haben im Dessau-Wörlitzer Gartenreich reformatorisches Gedankengut des 18. Jahrhunderts und naturnahe Landschaftsgestaltung eine Oase für die Sinne geschaffen. Unter Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau entwickelte sich an der Mittelelbe in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein kleines, eigenständiges Fürstentum zu einem Ort der Aufklärung mit hoher Strahlkraft. Eine der idyllischsten Anlagen des Gartenreichs ist der klassizistische Landsitz der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau. Räume und Kabinette des bezaubernden Landhauses mit ihren feinen Stuckdekorationen und Wandgemälden sind weitgehend original ausgestattet, ein englischer Landschaftsgarten mit neugotischen und klassizistischen Gartenarchitekturen umgibt das Schloss. Dreharbeiten sind unter Berücksichtigung der von der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz vorgegebenen Richtlinien möglich. → Parkplan und 360° Panorama - Luisium
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
nach den Richtlinien der Kulturstiftung, allgemeine Hinweise
Einschränkungen (räumlich):
nach den Richtlinien der Kulturstiftung
Infos zur Nutzung von Drohnen
Nutzung
öffentlich zugängliche Gartenanlage, Veranstaltungen, Schlossmuseum
Kunsthistorische Baubeschreibung
Klassizistisches kleines Schloss mit kubischem Baukörper und bekrönendem Belvedere. Im Inneren auf ihre Wohnfunktion reduzierte kleine Zimmer, die vor allem im ersten Obergeschoss mit klassizistischer Malerei und Stuckatur verziert sind, Dekorationen zeigen Einflüsse pompejanischer Wandmalereien. Das Erdgeschoss enthält einen prachtvoll ausgestatteten Festsaal. Sichtachse zur mit einem markanten Obelisken bekrönten Walderseer Kirche.
Englischer Landschaftsgarten innerhalb der Auenlandschaft mit neugotischen und klassizistischen Gartenarchitekturen wie z.B. Schlangenhaus, Orangerie, Torhäuser oder Ruinenbogen. Der durch eine Hauptallee geteilte Garten hat auch einen wirtschaftlich genutzten Teil, in dem Obst- und Gemüseanbau betrieben wurde.
In unmittelbarer Nähe entstand ab 1779-1781 ein neugotisches Gestüt, welches die umliegenden, von langen Alleen durchzogenen Wiesen- und Auenflächen in Form einer »ornamented farm« nutzte.
Epoche
Klassizismus
Inneneinrichtung
weitgehend original ausgestattete, klassizistische Museumsräume
Zusätzliche Räumlichkeiten
je nach Veranstaltungssituation können zusätzliche Räume im Sommer in der Orangerie für Catering, Maske und Garderobe nach Absprache zur Verfügung gestellt werden
Erschließung
Stark- und Normalstromanschlüsse sowie Wasseranschlüsse sind vorhanden und können in individueller Absprache zur Verfügung gestellt werden.
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
Aufzüge:
Parkplätze
Das Befahren des Geländes ist generell untersagt und nur in absoluten Ausnahmefällen mit einer Sondergenehmigungen in individueller Absprache mit der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz möglich. Vor dem Gelände befindet sich ein öffentlicher Besucherparkplatz.
Erfahrungen mit Dreharbeiten
Dreharbeiten in den Anlagen und Objekten der Stiftung:
"Sechs auf einen Streich - Die kleine Meerjungfrau", Kinderfilm GmbH, 2013 (Schloss Oranienbaum)
"MDR Polizeiruf 110 - Laufsteg in den Tod", Saxonia Media Filmproduktionsgesellschaft GmbH, 2012
"Friedrich - Ein deutscher König", DOKfilm Fernsehproduktion GmbH, rbb, ARTE, WDR, MDR, SWR, 2011 (Schloss Oranienbaum)
"Zauber um Zinnober", DEFA für das Fernsehen der DDR, 1983 (Wörlitzer Anlagen)
"Die Prinzessin auf der Erbse", Anteus Film GmbH, RBB, ARD, 2010 (Schloss Mosigkau)
"Frühlingssinfonie", BRD, 1982 (Wörlitzer Anlagen)
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Nicole Boß
Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
Stabsstelle Kommunikation und Service
Schloss Großkühnau, Ebenhanstraße 8
06846 Dessau-Roßlau, OT Großkühnau
Kontakt vor Ort
Nicole Boß
Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
Stabsstelle Kommunikation und Service
Schloss Großkühnau, Ebenhanstraße 8
06846 Dessau-Roßlau, OT Großkühnau