Auf einem Bergsporn gelegen, erhebt sich Schloss Wildenfels weithin sichtbar ins Zwickauer Land. Umgeben ist das Schloss von einem etwa 10 Hektar großen Park mit Teich und Garten. Im Osten vor den Toren des Gebäudeensembles liegt die Stadt Wildenfels. Ursprünglich als Burg errichtet, erfolgten im 16. und 18. Jahrhundert zahlreiche Umbauten, die das Schloss bis heute prägen. Original erhalten sind die Seidentapeten im Blauen Salon sowie die Gemälde im repräsentativen Festsaal. Regelmäßig finden im Festsaal Veranstaltungen und im früheren Ahnensaal Trauungen statt. Seit 2020 hat die Stadtverwaltung ihren Sitz im Nord- und Westflügel.
Hinweise zum Dreh
Einschränkungen (zeitlich):
Einschränkungen (räumlich):
Nutzung
Räumlichkeiten für Veranstaltungen, Hochzeiten etc.; öffentliche Einrichtungen: Stadtverwaltung, Musikschule, Stadtbibliothek, Kunst-Galerie, Zeichenschule; Wohnungen
Kunsthistorische Baubeschreibung
Das Schloss wurde als Höhenburg mit 2 Höfen errichtet. Zahlreiche bauliche Veränderungen erfolgten im 16. und 18. Jh. Ältester Bau im Westen der Anlage ist der ehemalige Palas von 1170-1180. Dieser wurde seit 1636 als Kornhaus und seit dem 20. Jh. als Wohngebäude genutzt. Die übrigen Gebäude, die den Hauptteil des Schlosses bilden, wurden erst später errichtet. Dazu gehören die Wirtschafts-, Wohn- und Verwaltungsgebäude. Im Osten ist das rundbogige Eingangsportal mit dem Wappen der Grafen von Solms-Wildenstein. An der südwestlichen Ecke des Schlosshofes befindet sich der Renaissance-Treppenturm aus dem 17. Jh. Hinter dem Durchgang liegt der 2. Hof der Schlossanlage.
Epoche
Renaissance, Klassizismus
Inneneinrichtung
Im Schloss befinden sich wertvolle Wandgemälde und Deckenmalereien. Einzigartig sind die Seidentapeten im Blauen Salon. Der Festsaal im 1. OG des Südflügels ist mit einem Ofen aus Meissner Porzellan in Form einer Säule ausgestattet. Im sich anschließenden ehemaligen Ahnensaal, dem heutigen Trauungszimmer, hängen Gemälde von Theodor Große. Dargestellt werden die Oranierhochzeit (1625) sowie der Einzug der Grafen von Solms (1602). Die frühere gräfliche Bibliothek im 2. OG besitzt ein Deckenfresko von Christian Leberecht Vogel mit drei Grazien und Amor. Im Rundsaal der Bibliothek befinden sich wertvolle Bücher.
Zusätzliche Räumlichkeiten
ausreichend vorhanden
Erschließung
Wasser-, Strom- und Telefonanschluss vorhanden, ebenso sanitäre Einrichtungen
Informationen zur Zugänglichkeit
Treppen:
ausreichend breit
Aufzüge:
Parkplätze
einige Stellplätze am Marktplatz vorhanden, weitere nach Absprache mit dem Motiveigner
Hintergrundinformationen zu historischen Räumen und Objekten im Blog des Freundeskreis Schloss Wildenfels e.V.
Impressionen
Kontakt
Kontakt Drehgenehmigung
Tino Kögler
Stadtverwaltung Wildenfels
Bürgermeister
Schloss Wildenfels
08134 Wildenfels